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Hennigsdorf Ein Stadtbad für 25 Millionen Euro
Lokales Oberhavel Hennigsdorf Ein Stadtbad für 25 Millionen Euro
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00:27 25.11.2018
Die alte Schwimmhalle in Hennigsdorf Nord lässt sich nicht mehr sanieren. Ein neues Bad soll her. Quelle: foto: Enrico Kugler
Hennigsdorf

Die Stadtverwaltung treibt die Planung für den abgespeckten Bau eines Stadtbades voran. Nach Kalkulation der Stadtwerke soll das Bad auf dem Gelände des alten Gymnasiums nun höchstens 25 Millionen Euro kosten. Dafür müsste die Stadt – wie ohnehin vorgesehen – 20 Millionen Euro Kredit aufnehmen, der Rest soll aus Haushaltsmitteln kommen. Selbst, wenn für den Bau wider Erwarten eine Mehrwertsteuer von 19 Prozent fällig würde, sei dies mit dem Kostenrahmen vereinbar. Die ursprünglichen Planungen für den Bau wurden im April aus Kostengründen abgebrochen, das Bad hätte bis zu 38,3 Millionen Euro gekostet.

Am Donnerstag stellte Bürgermeister Thomas Günther im Rathaus nun die Grundzüge des komplett neu geplanten Projektes vor. „Die Halle soll sich an den Mindestanforderungen für Schulschwimmen, Vereinsschwimmen, gesundheitsfördernde Angebote und für die Öffentlichkeit orientieren.“ Kalkuliert wird – wie beim alten Bad – mit 130 000 Besuchern pro Jahr. Es soll drei Schwimmbecken geben: Ein 25-Meter-Becken mit fünf Bahnen, ein Multifunktionsbecken etwa für Wassergymnastik (115 Quadratmeter) und ein Bewegungsbecken, das für Nichtschwimmer geeignet ist. Hier könnte auch Wassergymnastik und Gesundheitsprävention stattfinden. Die Option auf Sauna und Rutsche wird in den Planungen aber berücksichtigt, sie könnten später modular nachgerüstet werden. Die Fläche stünde zur Verfügung. „Wenn zukünftig Stadtverordnete entscheiden, wir können es uns leisten, dann soll das Bad erweiterbar sein“, so Günther. Aber zunächst wolle man so klein und praktikabel wie möglich planen. Eröffnen könnte das neue Bad nach den Planungen im Herbst 2023. Über das grundsätzliche Vorhaben sollen die Stadtverordneten bei ihrer Sitzung am 5. Dezember entscheiden. Ob der Kostenrahmen von 25 Millionen Euro angesichts der vielen Jahre, die noch ins Land gehen, gehalten werden kann, ist nicht hundertprozentig sicher. Immerhin steigen Bau- und Materialpreise jedes Jahr, was auch in die Planung einbezogen wurde. Es soll aber Abbruchkriterien geben, an denen die Stadtverordneten die Reißleine ziehen können – etwa wenn die Kosten explodieren. Spätestens im Oktober 2020 muss die SVV dann aber definitiv entscheiden, ob das Bad gebaut wird.

Das alte Stadtbad lasse sich indes nicht sanieren, wie ein Gutachten bestätigt. „Wenn man das Bad technisch grundlegend sanieren wollte, müssten umliegende Flächen in Anspruch genommen werden“, erklärte Thomas Günther.

Von Marco Paetzel

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