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Hennigsdorf Ein neuer Gerätewagen für die Feuerwehr
Lokales Oberhavel Hennigsdorf Ein neuer Gerätewagen für die Feuerwehr
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17:48 29.08.2019
Hennigsdorfs Gerätewart Karsten Janz führte den Kran auf dem neuen Gerätewagen Logistik vor. Quelle: Marco Paetzel
Hennigsdorf

Ganz behutsam lenkt Karsten Janz den Joystick auf der riesigen Fernbedienung, die um seinen Hals hängt. Damit steuert der Gerätewart der Hennigsdorfer Feuerwehr einen Kran, der eine Kiste mit 500 Kilo schweren Schaumbehältern trägt. „Dafür brauchst du ganz schön Fingerspitzengefühl“, kommentiert Hennnigsdorfs Stadtbrandmeister Frank Dobratz, der die Szene auf dem Hof der Hennigsdorfer Feuerwache aus einigen Metern Entfernung verfolgt. Es dauert keine Minute, dann hat Janz die Fracht auf der Ladefläche des Lkw platziert.

Mit der kleinen Übung wollte die Hennigsdorfer Wehr ihren neuen Gerätewagen Logistik samt Kran vorstellen, der am Donnerstag von Hennigsdorfs Bürgermeister Thomas Günther übergeben wurde. Das 16 Tonnen schwere Gefährt, rund 290 PS stark, kann auf seiner Ladefläche neun Rollcontainer oder mit Paletten – insgesamt 15 Tonnen schwer – bestückt werden. So kann die Wehr unter anderem Schläuche, Ölbinder oder Pumpen zum Einsatzort transportieren. „Mit dem Kran können wir jetzt auch Pkw aus Gräben bergen, wie es neulich in Velten der Fall war“, so Karsten Janz.

Der Kran kann 2,8 Tonnen heben

Damit der Kran, der maximal 2,8 Tonnen heben kann, bedient werden kann, müssen alle etwa 15 Maschinisten der Hennigsdorfer Wehr nun noch einen Kranschein machen. Bei der Anschaffung des Fahrzeuges habe man sich bei den Veltener Kameraden informiert, die seit drei Jahren ein ähnliches Fahrzeug haben. „Das ist ein sehr schickes Gefährt, dass wir angesichts vieler Waldbrände und Hochwassereinsätze brauchen“, erklärt der Hennigsdorfer Gerätewart.

Bürgermeister Thomas Günther erklärte, die Stadt habe knapp 250 000 Euro in das neue Fahrzeug investiert, das den alten Wagen, Baujahr 1998, ersetzt. Damit wird der Gefahrenabwehrbedarfsplan umgesetzt, laut dem Fahrzeuge nach 20 Jahren ersetzt werden müssen. „Die Erneuerung der Technik ist noch lange nicht abgeschlossen. Aber wir sind wieder ein Stück vorangekommen und haben in den Brandschutz unserer Stadt und die qute Arbeit der Kameradinnen und Kameraden investiert“, erklärte Thomas Günther.

167 Einsätze in diesem Jahr

167 Einsätze hat die Wehr in diesem Jahr bislang absolviert, das liegt etwa im Durchschnitt der vergangenen Jahre. „Waldbrände werden immer mehr, bei uns aber glücklicherweise noch nicht“, erklärte Stadtbrandmeister Frank Dobratz. Was die Zahl der Kameraden angeht, so steht die Wehr derzeit bei 78 Aktiven, viele wurden zuletzt durch die Werbekampagne hinzugewonnen. „Aber die Tageseinsatzbereitschaft bleibt auch bei uns ein Problem“, so Dobratz.

Von Marco Paetzel

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