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Hennigsdorf Grünes Licht in Hennigsdorf für den „Masterplan Wohnungsbau“
Lokales Oberhavel Hennigsdorf Grünes Licht in Hennigsdorf für den „Masterplan Wohnungsbau“
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16:56 25.09.2019
Auch auf den Flächen vor den Hochhäusern könnte gebaut werden. Quelle: Marco Paetzel
Hennigsdorf

Die Hennigsdorfer Stadtverordneten haben bei ihrer Sitzung am Dienstagabend Grünes Licht für den „Masterplan Wohnungsbau“ gegeben. Dieser geht auf einen Antrag der SPD-Fraktion aus der vergangenen Legislaturperiode zurück: Die Stadtverwaltung sollte angesichts der Wohnungsknappheit eruieren, welche Flächen im Stadtgebiet potenziell für den Wohnungsbau genutzt werden könnten. Herausgekommen ist der Masterplan, der 16 Flächen mit einer Größe von insgesamt rund 288 000 Quadratmetern Gesamtfläche aufführt. Sie bieten laut Verwaltung genug Platz, um rund 1780 Wohnungen zu bauen.

„Wir müssen jetzt politisch die Fragen beantworten, ob wir weiter wachsen wollen. Wollen wir uns auf den Hennigsdorfer Bedarf beschränken oder wollen wir weiter wachsen? Dafür brachen wird die Wohnraumbedarfsanalyse, um eine vernünftige Entscheidung zu treffen“, so Michael Mertke (SPD). Man sei damit auf einem guten Weg.

Diskussionen gab es in der Stadtverordnetenversammlung aber um die Fläche zwischen der Fontanestraße und den drei HWB-Hochhäusern: 8 500 Quadratmeter stünden auf der städtischen Fläche bereit, rund 260 Wohnungen könnten entstehen. Es ist die Top-Fläche im Ranking, das sich an bestimmten Kriterien – etwa der Frage nach der Lage, eventueller Altlasten, der Erschließung oder ob die Stadt der Eigentümer der Flächen ist – orientiert. Ursel Degner (Linke) erklärte, sie hoffe, dass diese Fläche nicht bebaut werde. „Das gefällt uns nicht. Dort wurde 1,5 Millionen Euro zur Umgestaltung der Grünfläche investiert.“ Bürgermeister Thomas Günther antwortete, man sei bei der Analyse einzig der Frage nachgegangen, wo möglichst schnell möglichst viele Wohnungen zu errichten seien.

Heiko Piske (Linke) indes erklärte, dass er auf sozialen Wohnraum statt Paläste hoffe. Lutz-Peter Schönrock (Unabhängige) erklärte, dass jeder, der das Geld habe, sich auch ein Einfamilienhaus bauen könne. „Diese Leute müssen doch nicht in den Plattenbau ziehen.“

Von Marco Paetzel

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