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Hennigsdorf Mieter könnten für Sperrmüll-Haufen zahlen
Lokales Oberhavel Hennigsdorf Mieter könnten für Sperrmüll-Haufen zahlen
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16:49 14.08.2019
Dieser Sperrmüllhaufen wuchs bis Dienstag an, am Mittwoch wurde er entsorgt. Quelle: Marco Paetzel
Hennigsdorf

Ein riesiger Sperrmüllhaufen lag seit Anfang der Woche in der Hennigsdorfer Seilerstraße und ärgerte die Anwohner. Die Ursache dafür sei laut der Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft (HWB) gewesen, dass zunächst eine Mieterin im Haus der Seilerstraße 23 Sperrmüll bestellt habe. „Dieser hinter dem Baum liegende Sperrmüll wurde von der AWU vorschriftsmäßig abgeholt“, erklärt Jörg Ramb von der HWB.

Offenbar aber nutzten auch andere Bürger den Sperrmüllhaufen, um ihren Unrat loszuwerden. Und so wuchs der Berg radikal an. „Für die wilde Entsorgung haben wir einen Auftrag ausgelöst“, erklärt Jörg Ramb weiter. Am Mittwoch machten sie die Männer an die Arbeit. Sofern die Mitarbeiter der HWB den oder die Verursacher nicht ermitteln können, würden die Kosten für die Entsorgung auf die Betriebskosten der Bewohner im Wohnblock der Seilerstraße 13-23 umgelegt.

Maßnahmen zur Verschönerung des Viertels

Sperrmüllhaufen sind immer wieder ein Problem im Hennigsdorfer Albert-Schweitzer-Viertel, das als sozialer Brennpunkt in der Stadt gilt. Bislang leben vor allem Sozial- schwache und Asylbewerber im Viertel mit seinen rund 170 Wohnungen. Im Rahmen eines integrierten Entwicklungskonzeptes nicht nur der Wohnungsbau vorangetrieben, sondern auch das Viertel verschönert.

Der rund 2700 Quadratmeter große Innenhof im Viertel soll ab Frühjahr 2020 autofrei werden, stattdessen sollen Grün- und Freizeitflächen mit Bänken und Tischen und Spielflächen gebaut werden. Auch Nachbarschaftstreff wird erweitert, zudem ist eine Integrationsmanagerin Ansprechpartnerin für die Bewohner. Außerdem sucht die HWB noch zwei Concierges, die sich um das Viertel kümmern sollen.

Von Marco Paetzel

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