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17:58 27.09.2019
Ariane Russev geht mit Sohn Emil und weiteren Mitstreitern wieder auf die Pirsch nach Müll, der die Natur verschmutzt. Quelle: Robert Roeske
Hennigsdorf

Seit April 2018 engagiert sich die Hennigsdorferin Ariane Russev als Müllsammlerin, gemeinsam mit ihrem Sohn Emil hatte sie damals begonnen, die Stadt von achtlos weggeworfenem Unrat zu befreien. Nun ist die Sommerpause beendet, die nächste Müllsammelaktion findet am Sonnabend ab 10.30 Uhr statt. „Ich bin sicher, dass sich über die letzten Monate wieder einiges an Müll angesammelt hat“, erklärt Ariane Russev auf Facebook, wo sie um Mitstreiter für die Veranstaltung wirbt. Treffpunkt ist die Kreuzung Bötzower Weg / Brandenburgische Straße in Hennigsdorf. „Wir beginnen die Herbstsaison dort, wo wir auch vor eineinhalb Jahren unsere erste Müllsammelaktion gestartet haben. Das gesamte Waldgebiet hinter dem Friedhof wird dieses Mal wieder in Angriff genommen“, erklärt die junge Mutter dazu.

Bei den Suchaktionen finden die Sammler neben Glasflaschen, alten Zeitungen und Hausrat, vor allen Dingen alte Fahrradteile – mitunter aber auch ganze Fahrräder. „Ich bin gespannt, wie viel wir dieses Mal finden. Daran kann man ja eventuell auch ablesen, ob es ein größer gewordenes Umweltbewusstsein gibt“, so Ariane Russev. Allgemein könne man aber feststellen, dass die Gesellschaft in großen Teilen Klima- und Umweltfragen für immer wichtiger halte. „Vergangene Woche hat Bombardier ebenfalls zur Müllsammelaktion aufgerufen. Dies unternehmerische Verantwortungsgefühl finde ich sehr gut“, sagt Ariane Russev.

Heute sind bis zu 30 Leute dabei

Angefangen hat sie mit einer kleinen Gruppe von sieben Helfern, mittlerweile seien zwischen 20 und 30 Leute bei den Sammelaktionen, die etwa einmal im Quartal stattfinden, dabei. „Wobei natürlich immer mal wieder einige nicht können, dafür aber andere dazu stoßen. Am meisten freut uns natürlich, dass so viel Kinder dabei sind. Vor allem auch aus Emils Ringerverein Stahl Hennigsdorf“, so Russev.

Das Engagement der Hennigsdorferin blieb auch im Rathaus nicht unbemerkt. Anfang des Jahres bekamen Ariane Russev und ihr Sohn Emil beim Neujahrsempfang im Stadtklubhaus den Umweltpreis verliehen. Sie lud ihre Mitstreiter zum Grillen ein. „Denn der Umweltpreis ist ja vor allen Dingen eine Gemeinschaftsleistung aller Helfer.“

Von Marco Paetzel

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