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Hennigsdorf Zwei Chöre auf einer Bühne
Lokales Oberhavel Hennigsdorf Zwei Chöre auf einer Bühne
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15:28 15.08.2019
Der Wistbua-Chor singt bislang immer alleine. Quelle: Robert Roeske
Velten/ Hennigsdorf

Es ist eine Premiere: Der Freie Chor Velten und der Kammerchor „Leo Wistuba“ werden demnächst gemeinsam auf der Bühne stehen. Am 22. September um 16 Uhr im Hennigsdorfer Stadtklubhaus und am 13. Oktober , 16 Uhr, in der Veltener Ofenstadthalle. „Seit vielen Jahren sind wir durch den damaligen Sängerkreis freundschaftlich verbunden und wollten immer mal ein Konzert zusammen machen“, sagt Roswitha Pasche vom Freien Chor.

Doch anlässlich der Jubiläen – der Freie Chor wurde 130, der Wistuba-Chor 55 Jahre alt – machten die Musiker endlich gemeinsame Sache. Vor zwei Jahren entschlossen sich die Chöre, die Auftritte zu machen. Seitdem läuft die Planung. „Wir hoffen natürlich auf viel Publikum für dieses besondere Ereignis“, erklärt Anke Plötz, Sprecherin des Wistuba-Kammerchors.

„Dein Lied, mein Lied, unser Lied“

„Dein Lied, mein Lied, unser Lied“ – so lautet das Motto der beiden gemeinsamen, rund zwei Stunden langen, Konzerte. Jeder Chor wird einen Block alleine gestalten, dann werden sie gemeinsam auf die Bühne gehen. Begleiten wird die Sänderinnen und Sänger Irina Waldow am Klavier. Der Wistuba-Chor kommt eher klassisch daher, der Freie Chor eher swingig und poppig. „Man sieht bei diesem Auftritt die Bandbreite unserer Chöre“, sagt Roswitha Pasche.

Und was singen die beiden Chöre gemeinsam? „Es wird zwei Kanons geben, um zu zeigen, dass die auch Spaß machen können“, sagt Pasche. Insgesamt werden die Chöre drei Lieder gemeinsam singen. Rund 200 Karten gibt es jeweils für die Konzerte. Die Karten für die gemeinsamen Konzerte kosten jeweils zehn Euro. Auch ein Catering wird es für die Gäste geben.

Ein neuer Chorleiter muss gefunden werden

Für den Wistuba-Chorleiter Andreas Wiedermann werden die Auftritte etwas besonderes sein, denn er tritt demnächst ab. Er leitet den Chor seit 2005 und hatte immer angekündigt, sich mit 65 Jahren von einem seiner vielen Chöre zu trennen. Seine Wahl fiel auf Wistuba. „Es gibt aber kein böses Blut, er wird mit seiner Familie nach Königs Wusterhausen ziehen und ist dann ganz weit weg“, sagt Chor-Sprecherin Anke Plötz. Verabschiedet wird Wiedermann offiziell auf dem Neujahrskonzert, das er noch gemeinsam mit seinem Nachfolger bestreiten wird.

Sieben Bewerber gab es, fünf luden die Chormitglieder ein, führten Gespräche und probten gemeinsam. Ihre Aufgabe: ein bekanntes Lied mit dem Chor neu interpretieren, ein für sie neues Lied einstudieren und schließlich das gemeinsame Einsingen. Ende August werden die Mitglieder ganz demokratisch in geheimer Abstimmung entscheiden, wer der neue Chorleiter wird.

Von Marco Paetzel

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