Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Hennigsdorf Honigproduzent aus Berlin zieht nach Hennigsdorf
Lokales Oberhavel Hennigsdorf Honigproduzent aus Berlin zieht nach Hennigsdorf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
18:16 05.02.2020
Noch in diesem Jahr könnte die Halle fertig sein. Quelle: Marco Paetzel
Anzeige
Hennigsdorf

Brotaufstrich, Zuckerersatz, Schönheitspflege für Haut und Haare. Schon Cleopatra schwor auf Honig. Der beliebte Goldsaft könnte noch in diesem Jahr in großen Mengen in Hennigsdorf produziert werden. Der Honighersteller Buram hat seine Produktionsstätte im Jahr 2005 in Berlin-Spandau eröffnet, allerdings nicht als Eigentümer, sondern als Mieter der Halle. Im Quartier Wasserstadt baut die Gewobag derzeit neue Wohnungen. Dafür müssen die in die Jahre gekommenen Produktionshallen, in denen noch weitere Firmen angesiedelt sind, abgerissen werden. Die Mietverträge sind gekündigt. „Wir haben uns nach einem anderen Standort in Berlin umgesehen, aber die Lage ist katastrophal“, berichtet Mitarbeiter Mustafa Sen. „Schließlich sind wir in Hennigsdorf fündig geworden, worüber wir sehr froh sind. Denn es liegt ja quasi um die Ecke“, sagt der Kaufmann. Es gibt noch einen weiteren Vorteil: „In Hennigsdorf haben wir die Möglichkeit, zu expandieren“, erklärt Mustafa Sen. „Es ist sehr gut möglich, dass wir in den kommenden Jahren neue Arbeitsplätze in Hennigsdorf schaffen.“ Wenn alles gut läuft, kann die neue Produktionsstätte bereits in einem halben Jahr in Betrieb genommen werden.

Die Firma will expandieren und Arbeitsplätze schaffen

Das Unternehmen bezieht den Honig von mehreren Tausend Imkern aus ganz Europa, beispielsweise aus Ungarn. In Berlin und künftig in Hennigsdorf wird der Honig in Gläser abgefüllt, vermarktet und von dort aus in die ganze Welt verschickt. Derzeit exportiert das Unternehmen seinen Honig in mehr als 40 Länder, nicht nur in Europa, sondern auch Kanada, USA und Saudi-Arabien. Gerade in den letzten Jahren wurde das Produktsortiment stetig erweitert. Nun finden sich neben Pinien- und Blütenhonig noch viele weitere Produkte in den Supermarkt-Regalen: Bio-Blütenhonig, Akazienhonig, Kastanienhonig, Lindenhonig, Thymianhonig, Wabenhonig, Blütenpollen sowie Gelée Royale. Der Honig wird direkt beim Imker eingekauft. Einen eigenen Laden betreibt die Buram GmbH nicht.

Flächen im Gewerbegebiet Nord sind heiß begehrt

Das Grundstück an der Fabrikstraße hat der Lebensmittelhersteller gekauft, die Buram GmbH wird also auch Eigentümer der neuen Halle sein. Dazu haben die Hennigsdorfer Stadtverordneten im Dezember 2018 einen Beschluss im nicht-öffentlichen Teil gefasst. Das Gewerbegebiet Nord, das früher Teil des Stahlwerks-Geländes war, hat eine Gesamtgröße von 189 Hektar. Nach dem Abriss des ehemaligen Kaltwalzwerks und der Sanierung der Flächen entstand Raum für moderne Produktionsbetriebe. Die städtischen Flächen des Gewerbegebietes Nord umfassen 77 Hektar. „Die Nachfrage nach Gewerbegrundstücken ist hoch“, sagt Stadtsprecherin Ilona Möser auf Nachfrage. Das zeige sich darin, dass aktuell nur noch zwei Hektar, also drei Prozent der Flächen frei verfügbar sind. „Alle anderen sind belegt, per Stadtverordnetenbeschluss gebunden oder reserviert.“

Von Wiebke Wollek

Oranienburg Oberhavel: Polizeibericht vom 5. Februar 2020 - Polizeiüberblick: Diebe mit Schubkarre unterwegs

Zwei Männer, die Füllsand von einer Baustelle in Oranienburg stehlen wollen, ein Autofahrer, der in Fürstenberg einer Katze ausweicht und gegen einen Wegweiser fährt sowie Fahrräder, die aus einem Schuppen in Bergfelde verschwinden – diese und weitere Meldungen der Polizei aus Oberhavel lesen Sie im Polizeibericht vom 5. Februar 2020.

05.02.2020

Wenn es nach den Hennigsdorfer Linken geht, wird die Preiserhöhung für die Fernwärme zurückgenommen. Das wollen sie per Antrag in der nächsten Stadtverordnetenversammlung erreichen. Demnach solle über die nächsten vier Jahre höchstens um je drei Prozent erhöht werden.

05.02.2020

Nach dem Wohnungsbrand in Hennigsdorf Nord, bei dem die Mieterin ums Leben kam, steht die Ursache des Feuers noch immer nicht fest. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes könnten noch Monate dauern – wenn sie überhaupt erfolgreich sind.

04.02.2020