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Hennigsdorf Der Pokal bleibt in Germendorf
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15:00 30.06.2019
Acht Mannschaften startete am Sonnabend auf dem Germendorfer Sportplatz beim MAZ-Feuerwehr-Cup um die Pokale, die die Firma Energieinsel GmbH gesponsert hat. Quelle: Robert Roeske
Germendorf

Plötzlich bilden die Spieler von Germendorf I einen Kreis. Mittendrin drei Bierkästen aufeinander gestapelt. Ganz oben steht der goldene Pott. „Der Pokal bleibt in der Heimat“, singen die Jungs während der Siegerehrung und tanzen um die Trophäe.

Das Team um Kapitän Cornel Gratz hat den 2. MAZ-Feuerwehr-Cup gewonnen und somit den Titel verteidigt. Ohne Niederlage setzten sich die Jungs in den roten Trikots durch. Acht Mannschaften waren am Sonnabend auf den Germendorfer Sportplatz gekommen. Im Modus „Jeder gegen jeden“ kämpften die Männer und eine Frau um Punkte. Natalie Sprenger trug die Trikotnummer 19 und hielt die Abwehr der Hennigsdorfer zusammen. Sie bekam den Pokal des besten Spielers überreicht. „Warum ich?“, fragt sie sich. „Ich habe nichts besonders gemacht.“

Es war ein faires Turnier

Ihre Mannschaft holte am Ende Bronze. „Wir waren schon mit Ehrgeiz angereist und wollten besser abschneiden als im vergangenen Jahr. Da wurden wir Zweiter“, gesteht die Kickerin mit den blonden Haaren. „Uns haben einige gute Spieler gefehlt. Dafür haben wir uns ordentlich verkauft. Und wir sind alle gesund geblieben.“

Acht Mannschaften treten beim 2. MAZ-Feuerwehr-Cup an. Der Pokal bleibt im Germendorf.

In der Tat war es ein faires Turnier. „Es hat Spaß gemacht“, sagte Max Marquardt. Der Germendorfer traf achtmal und konnte schon wie 2018 den Pokal des besten Torschützens mit nach Hause nehmen. „Ich wollte den Titel schon gern verteidigen“, plaudert der Mann mit der Trikotnummer 7. „Dass ich das geschafft habe, macht mich glücklich. Wir haben kein Spiel verloren. Das Unentschieden, was sich Templin am Ende auch verdient hat, wurmt mich schon ein wenig. Ich hätte gern alle Spiele gewonnen. Wir sind eine eingespielte Mannschaft.“

Die Fürstenberger Kameraden überraschen

Das waren auch die Fürstenberger Kameraden. Die Jungs aus dem Norden Oberhavels waren das Überraschungsteam des Turniers. „Und das ohne Training“, schildert Mirko Lorenz (24). „Wir hatten uns vorgenommen, zu trainieren. Doch irgendwie haben wir das nicht hinbekommen“, erzählt der Kapitän. Spielerisch sei das ein ordentlicher Auftritt gewesen. „Ich bin erstaunt, wie gut wir das gemacht haben.“ Lob gibt es für Justin Adam, Torwart Dominic Siedelberg und Marvin Wiegert. Und wer weiß: Vielleicht tanzen die Fürstenberger 2020 jubelnd um den goldenen Pokal.

Von Sebastian Morgner

Die Kameraden aus Oberhavel machten sich am Sonnabend auf den Weg dorthin. Der erste Zug der Brandschutzeinheit Oberhavel, der aus Tanklöschfahrzeugen besteht, traf sich um 5.30 Uhr in Birkenwerder, um mit 22 Leuten aus Schildow, Hennigsdorf, Staffelde/Groß-Ziethen, Birkenwerder und Löwenberg aufzubrechen.

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