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Hennigsdorf Sicher über die L 171
Lokales Oberhavel Hennigsdorf Sicher über die L 171
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02:30 28.04.2018
Die L 171 soll eine Querungsinsel östlich der Einmündung Schwarzer Weg bekommen, damit Radler hier künftig sicherer über die Straße kommen. Auch ein Teil des Radweges soll dabei saniert werden. Quelle: MARCO PAETZEL
Hennigsdorf

Der Radfernwanderweg Berlin-Kopenhagen ist gefragt bei Einheimischen und Touristen. Im Jahr 2015 von rund 50 000 Radlern benutzt. In den Sommertagen fahren rund 250 Radler jeden Tag diese Strecke. Eine besonders gefährliche Stelle für die Radler ist die L 171 zwischen Hennigsdorf und Stolpe-Dorf östlich der Einmündung Schwarzer Weg. Immerhin rollen hier etwa 11000 Autos täglich über den Asphalt. Deshalb haben die Hennigsdorfer Stadtverordneten gestern den Weg frei gemacht für den Bau einer Querungsinsel. Außerdem soll ein Teilabschnitt des Radweges zwischen Querungsinsel und bestehendem Radfernwanderweg, der derzeit in wassergebundener Wegedecke befestigt ist, auf einer Länge von etwa 100 Metern in Asphalt ausgebaut werden.

Die Querungsinsel wird vier Meter breit und 3,50 Meter tief sein. Die Wartefläche wird in Betonsteinrechteckpflaster befestigt, die Inselköpfe in Natursteinpflaster. Die Mittelinsel wird außerhalb der Warteflächen mit Natursteinborden eingefasst. Die Bereiche nördlich und südlich der Mittelinsel indessen werden mit Natursteinpflaster versehen. Zwei Leuchten sollen für das nötige Licht in der Nacht und am Abend sorgen. Doch es bleibt nicht beim Bau der Querungsinsel: Weil sie mitten auf der Straße liegt, muss auch der Verlauf der Fahrbahn angepasst werden, wie es von der Stadtverwaltung heißt.

Der etwa 100 Meter lange Teilabschnitt des Radfernwanderweges von der Querung der L 171 zum Schwarzen Weg mit seiner wassergebundenen Wegedecke indes hat sich als nicht allwettertauglich entpuppt und ist besonders bei Regen oder starker Trockenheit ein einziges Ärgernis für Radler. Dieser Radwegeabschnitt wird nun im Zuge des Baus der Querungsinsel ebenfalls bearbeitet. Fünf Bäume müssen dafür voraussichtlich im Waldbereich gefällt werden.

Insgesamt kostet der Bau von Querungsinsel und Radweg rund 300 000 Euro, Planungskosten und Vermessung inklusive. Die Stadt Hennigsdorf muss allerdings nur rund 60000 Euro für das Projekt beisteuern, den Löwenanteil trägt das Land. Seit 2015 fördert es mit dem Programm „Verbesserung der regi-onalen Wirtschaftsstruktur im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe – GRW (GRW I)“ die Modernisierung überregionaler Radwege, um den Radtourismus in der Region voranzubringen.

Gebaut werden sollen Mittelinsel und Radweg aber voraussichtlich erst im Juni und August 2019, die Bauzeit soll dann etwa acht Wochen betragen. Vorher müssen Fördermittelanträge gestellt, die Planung vorangetrieben und die Aufträge vergeben werden.

Von Marco Paetzel

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