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Hennigsdorf Telefonbetrüger droht Seniorin mit Durchsuchungsbefehl
Lokales Oberhavel Hennigsdorf Telefonbetrüger droht Seniorin mit Durchsuchungsbefehl
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11:41 28.11.2019
Gleich zwei Senioren wurden am Mittwoch von Telefonbetrügern angerufen. (Symbolbild) Quelle: dpa
Hennigsdorf / Mühlenbeck

Gleich zwei Mal versuchten Telefonbetrüger am Mittwoch (27. November) ihr Glück bei Oberhaveler Senioren. Einer 76-Jährigen aus Mühlenbeck wurde sogar mit einem Durchsuchungsbefehl gedroht.

Den ersten Anruf erhielt ein 81-jähriger Hennigsdorfer am Mittwoch (27. November) gegen 13 Uhr. Am Telefon war eine Frau, die sich als seine Enkelin ausgab und von großen Geldsorgen erzählte. Sie bat den Senior um 20.000 Euro, sagte aber auch gleich dass jemand anders kommen würde um das Geld abzuholen. Der Mann gab an, nicht über soviel Bargeld zu verfügen und legte auf.

Nur kurze Zeit später klingelte das Telefon des Hennigsdorfers erneut. Nun meldete sich ein Mann als angeblicher Polizeibeamter und teilte dem 81-Jährigen mit, dass die vorherige Anruferin eine Betrügerin sei. Aus diesem Grund wollte der vermeintliche Polizeibeamte das Bargeld persönlich bei dem Senior abholen. Dieser beendete das Gespräch und alarmierte die richtige Polizei.

Seniorin wird mit Durchsuchungsbefehl gedroht

Der zweite versuchte Telefonbetrug ereignete sich in Mühlenbeck. Dort erhielt am Mittwoch (26. November) gegen 19.30 Uhr eine 76-Jährige einen Telefonanruf eines angeblichen Polizeibeamten. Dieser teilte ihr mit, dass man in einem Notizbuch ihren Namen und ihre Anschrift gefunden hätte. Außerdem sei darin vermerkt, dass sie 10.000 Euro Bargeld und Goldbarren zu Hause haben soll.

Der Anrufer wollte das Geld und die Goldbarren zur Sicherheit abholen, er drohte der Seniorin sogar mit einem Durchsuchungsbefehl. Die verängstigte Frau beendete das Gespräch und informierte die Polizei. Eine Strafanzeige wurde aufgenommen.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang: Geben Sie keine persönlichen Daten an Anrufer heraus! Seien Sie vorsichtig bei unbekannten Anrufern.

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Von MAZonline

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