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Oberhavel Staugefahr in Hohen Neuendorf
Lokales Oberhavel Staugefahr in Hohen Neuendorf
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19:39 04.03.2014
Im Berufsverkehr erreicht der Abzweig Tucholskystraße/Stolper Straße seine Belastungsgrenze. Noch in diesem Jahr soll deshalb dort ein Kreisel gebaut werden. Quelle: Ulrich Bergt
Hohen Neuendorf

Größtes Vorhaben ist der Umbau der Einmündung Stolper Straße in die Kurt-Tucholsky-Straße zu einem Kreisverkehr. "Fertige Pläne dafür gibt es bereits seit 2010", erklärt Karsten Kröcher, der zuständige Projektleiter im Tiefbauamt der Stadt. Zuständig für die Landesstraße ist eigentlich der Landesbetrieb Straßenwesen. Doch der erklärte sich außerstande, das Vorhaben zu finanzieren. "Im vorigen Jahr wurden wir gefragt, ob nicht die Stadt das Projekt übernehmen könnte", sagt Tiefbauamtschefin Petra Teigel. Die Stadtverordneten gaben im vergangenen März grünes Licht. Rund 500 000 Euro sind für den neuen Kreisel eingeplant.

Für die Stadt bringt der Kreisverkehr gleich mehrere Verbesserungen. Zum einen gilt die unübersichtliche Straßeneinmündung am Ortsausgang Richtung Stolpe als Unfallschwerpunkt. Mit dem Kreisel wird ein besserer Verkehrsfluss aus der Stolper Straße erwartet. Und die Wege für Radfahrer und Fußgänger sollen sicherer werden. "Rund 20 000 Fahrzeuge passieren pro Tag diesen Abschnitt", sagt Karsten Kröcher. Das entspricht der Verkehrsbelastung der Hauptkreuzung am Kaufland in Hohen Neuendorf oder der Autobahnanschlussstelle Birkenwerder.

Die Planungen des Landesbetriebes wurden von der Stadt aktualisiert, die drei Bauphasen noch weiter unterteilt. Dadurch kann abschnittsweise gebaut werden, eine Vollsperrung ist nicht erforderlich. Dennoch wird es zu Einschränkungen kommen. Die erste Bauphase soll am 26. Mai beginnen. Dann werden die Berliner Wasserbetriebe eine vom Wasserwerk Stolpe kommende Trinkwasserhauptleitung erneuern. Die Tucholskystraße soll über provisorische Ausweichspuren an der Baustelle vorbeigeführt werden. Die Stolper Straße ist nur einspurig in Richtung Stadt zu befahren.

Mitte Juli soll dann der eigentliche Ausbau des Kreisverkehrs beginnen. Auch dafür sind provisorische Verkehrsführungen im Baustellenbereich geplant. Eine große Umleitung führt über Tucholskystraße, Karl-Marx-Straße und Berliner Straße. "Den Schleichverkehr im Wohngebiet werden wir nicht verhindern können", ist sich Karsten Kröcher sicher. Darum soll eine kleine Umleitung über Rosa-Luxemburg-Straße und Eichenallee führen.

Bis Ende November muss der neue Kreisel fertig sein, so das Ziel. Mit einem Durchmesser von 35 Metern ist er dann der größte Kreisverkehr im Stadtgebiet von Hohen Neuendorf.

VIELE HÜRDEN FÜR AUTOFAHRER

  • In Bergfelde wird in diesem Jahr die Birkenwerderstraße (B 96a) zwischen Summter Straße und Forsthaus erneuert. Baustart soll Mitte Juli sein.
  • Eine Vollsperrung lässt sich nicht vermeiden. Die Umleitung führt über Schönfließer Straße und „Kauflandkreuzung“ in Hohen Neuendorf nach Birkenwerder.
  • In Borgsdorf soll der Fahrbahnbelag der ehemaligen B 96 zwischen Borgsdorfer Kreuzung und Havelhausen noch in diesem Sommer erneuert werden.
  • Im Mühlenbecker Viertel von Bergfelde beginnen heute die Bauarbeiten in der Wilhelmstraße und der Siegelstraße. In diesem Bereich sollen damit die letzten unbefestigten Sandstraßen verschwinden.
  • Auch in Birkenwerder sind an der B 96a zwischen Briesebrücke und Frankenstraße Bauarbeiten am Regenwasserkanal angekündigt. Baubeginn: 24. März. Die „Wanderbaustelle“ ermöglicht einen einspurigen Wechselverkehr mit Baustellenampel.

Von Ulrich Bergt

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