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Hohen Neuendorf 15 Jahre „Darf ich bitten?“ bei der Volkssolidarität
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf 15 Jahre „Darf ich bitten?“ bei der Volkssolidarität
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16:44 26.01.2019
Die Seniorentanzgruppe „Darf ich bitten?“ feiert ihr 15-jähriges Bestehen. Wer mitmachen will, findet Kontakt unter 03303/50 20 08. Quelle: Helge Treichel
Bergfelde

Die Beine werden ebenso gefordert wie der Geist – ein gutes Dutzend der Frauen und Männer von der Bergfelder Volkssolidarität schwört auf das Tanzen. Seit nunmehr 15 Jahren treffen sie sich im Seniorenklub im Gebäude der Kita „Am Zauberwald“. Das Jubiläumstanzfest wurde am Donnerstag gefeiert, natürlich mit zahlreichen Tänzen.

Martin Ziegler hatte das Treffen der Tänzer dereinst angeregt. Eine Handvoll Senioren fand sich zusammen, um sich bei Musik im Kreise zu drehen. Auch ein Name war schnell gefunden: „Darf ich bitten?“. Nur eines fehlte: ein Tanzlehrer.

Ursula Seeger aus Bergfelde leitet die Seniorentanzgruppe seit 2005. „Ich war immer Sportler“, sagt sie mit Blick auf Leichtathletik und Geräteturnen. Quelle: Helge Treichel

Die Bergfelder wurden in Glienicke fündig. Dort leitete Peter Geißler bereits seit drei Jahren die Seniorentanzgruppe an. Und er erklärte sich bereit, für ein Jahr auch in Bergfelde Takt und Schrittfolge vorzugeben. Er war deshalb auch ein wichtiger Ehrengast des Jubiläumsfestes. Ohne Probleme gelang es ihm, sich beim Tanzen einzureihen.

Vortänzerin in Bergfelde ist allerdings seit 14 Jahren Ursula Seeger. Die 76-Jährige war in Glienicke auf den Tanz-Geschmack gekommen. Und als sie in den Ruhestand ging, ließ sie sich sofort zur Leiterin ausbilden. Das versprochene Jahr war noch nicht zu Ende, als sie sich die Tanzschuhe anzog und den Hut aufsetzte. „Eine sehr engagierte und konzentrierte Leiterin war gefunden“, sagt Christiane Neumann. Sie selbst ist seit zwölf Jahren dabei und gehört mit ihren 73 Lenzen zu den Jüngeren. Der Altersdurchschnitt liegt bei 77 Jahren, verrät sie. Und weil immer wieder Tänzerinnen und Tänzer krankheitsbedingt ausscheiden, sind Neuzugänge herzlich willkommen. An jedem Donnerstag trifft man sich zwischen 15 und 17 Uhr.

Zum Jubiläum gab’s eine Urkunde für die Chefin. Quelle: Helge Treichel

Die Teilnehmer probieren und üben Tänze aus vielen Ländern ein, zum Beispiel Polen, Israel, Frankreich, Griechenland und Nordamerika. Außerdem wagen sie sich an Elementen aus Gesellschaftstänzen heran, darunter Walzer, Jive, Mambo, Samba und Cha-Cha-Cha. Zu den Lieblingstänzen zählen allerdings Gassenpolka, Can-Can, Holzhacker sowie Block- und Paartänze. Zu Höhepunkten zählen Auftritte zu verschiedensten Anlässen. Mindestens 100 Tänze gehören zum festen Repertoire. Manche sind sich sicher, dass es 200 sind.

Ältestes Mitglied ist Inge Pankotsch. Die 84-Jährige ehemalige Schildowerin reist extra aus Zepernick zum Tanzen an, – sogar zweimal wöchentlich, da sie montags auch in Glienicke noch mitmacht. Sie liebt den Rhythmus, die Musik und die Geselligkeit, sagt sie.

Christiane Neumann (r.) überreicht der Tanzleiterin ein Kunstwerk aus Filz – einen „Durchhalteorden“. Quelle: Helge Treichel

Ursula Seeger wurde in der Runde mit einer Urkunde ausgezeichnet. Christiane Neumann überreichte ihr zudem ein Kunstwerk aus Filz – einen „Durchhalteorden“. Denn alle wünschen sich noch viele gemeinsame Tanzstunden auf dem Bergfelder Parkett.

Von Helge Treichel

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