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Hohen Neuendorf Ahornblatt: Ausgezeichnete Nachwuchsjournalisten
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01:16 13.04.2019
Das Ahornblatt gibt es an der Ahorn Grundschule in Bergfelde länger, als die jetzigen Zeitungsmacher selber auf die Schule gehen. 2011 wurde die Schülerzeitung zum 100. Geburtstag der Schule geboren. Quelle: Robert Roeske
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Bergfelde

„Mir gefällt an der Schülerzeitung die Recherche im Internet“, erklärt Neele Kretschmann (11), die zum Redaktionsteam des Ahornblattes, der Schülerzeitung der Ahorn Grundschule Bergfelde gehört. „Und ich probiere gerne Rezepte aus, zum Beispiel gegen Langeweile.“ Aber auch Eis selbst herzustellen, habe ihr Spaß gemacht.

Erste Ausgabe zum 100. Geburtstag der Schule

Die erste Ausgabe des „Ahornblatts“ erschien zum 100. Geburtstag der Schule im Oktober 2011. Sie wurde an Schüler, Eltern und Gäste der Jubiläumsfeier verkauft. „Die Idee kam aus der Eltern- und Schülerschaft“, erinnert sich Margret Sohr, die sich bis 2018 um die Schülerzeitung gekümmert hat. „Es ist viel Arbeit, aber es macht vor allem Spaß, die Kinder für die verschiedensten Themen zu begeistern.“

Im März einen ersten Preis abgesahnt

So gab es in der aktuellen Ausgabe, der dreizehnten, die im März im Potsdamer Landtag den ersten Preis der Grundschulen beim Schülerzeitungswettbewerb des Landes Brandenburg im Potsdamer Landtag erhielt, auch etwas über Politik, Demokratie und eine Demo gegen die AfD zu lesen. Ebenso eine Umfrage an der Schule zu Wahlen. Doch es war nicht die erste Auszeichnung für die jungen Zeitungsmacher. Bereits 2016 kamen sie als Sieger nach Hause und 2018 reichte es für einen dritten Platz.

Seit 2014 eine Neigungsgruppe

Seit 2014/15 entsteht die Schülerzeitung im Rahmen einer Neigungsgruppe für Schüler der fünften und sechsten Klassen, die von Johannes Bert seit letzten Jahr geleitet wird. 16 bis 18 Kinder gestalten gemeinsam die hochwertige Zeitung, die im Berliner Verlag „Book on demand“ gedruckt wird. Eine Stunde pro Woche steht so für die Schüler Journalismus auf dem Stundenplan. Doch auch alle anderen Klassen beteiligen sich mit ihren Klassenseiten an der Zeitung, so dass jede Ausgabe eine kleine Schulchronik darstellt, die über Ausflüge, Projekte und andere Highlights im Schulalltag berichtet.

Interviews mit Lehrern und Mitarbeitern

Lara Wagner (11) gefallen vor allem die Interviews, für die die Schüler die Fragen selbst aussuchen dürfen. Alle standen sie schon im Ahornblatt: Der Hausmeister, die Sekretärin, die Küchenfrau, die Bibliothekarin und natürlich sämtliche Lehrer. Jetzt sei man wohl durch, lacht Margret Sohr. Die Interviews gehören ebenso wie die Witze und Rätsel zu den beliebtesten Rubriken der Zeitung, berichtet Lea Sophie Girnus (11). „Die Schüler sitzen in der Pause und gucken sie durch.“ Sie sei dann stolz, wenn die Zeitungen auf dem Tisch liegen. 180 Exemplare erscheinen zweimal im Jahr und sind für zwei Euro das Stück zu haben. Ganz in Farbe.

Besuch in der MAZ-Redaktion

Doch in der Neigungsgruppe spreche man auch über rechtliche Fragen, wie die zur Bildnutzung, berichtet Leia Röder (12). Für Annika Schuster war das Interview mit dem Fernseh-Schauspieler Max Gertsch, der bereits im Tatort oder bei „Alarm für Cobra 11“ zu sehen war, das absolute Highlight. Er habe sie wie richtige Journalisten behandelt, erzählt die 12-Jährige, die sich vorstellen kann, Journalistin zu werden. Bei Kjell Scharfe (12) hat die Preisverleihung in Potsdam und der anschließende Besuch der MAZ Eindruck hinterlassen. 981 Kilo schwer und 21 Kilometer lang sei eine Papierrolle, aus der später die MAZ-Ausgaben entstehen, weiß Clara Mülhens (12) zu berichten.

Von Ulrike Gawande

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