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Hohen Neuendorf Neues und Zukunftsvisionen
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf Neues und Zukunftsvisionen
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01:17 29.06.2019
Levin Wilde, Vanessa Sieber und Johann Bollhorst (v.l.) entwarfen eine Stadt der Zukunft. Quelle: Matthias Busse
Hohen Neuendorf

Wo kommen wir her und wie wollen wir künftig leben? Diese Frage stellten sich die Teilnehmer des Architektur-Kurses am Marie-Curie-Gymnasium seit der 11. Klasse. Inzwischen haben die 12. Klässler ihr Abitur abgelegt und ihre Stadtmodelle sind fertig. „Die sind so schön, dass wir sie im Rathaus zeigen“, ist Rathaus-Sprecherin Ariane Fäscher begeistert. Vom Tag der Architektur am 30. Juni, und in den Ferien bis Ende Juli sind sie im Foyer zu den Rathaus-Öffnungszeiten zu betrachten.

Verschiedene Stadttypen im Maßstab 1:1000 haben die Schüler entwickelt. Eine Gruppe errichtete aus Holz eine eingefriedete Siedlung – die Stadt im Mittelalter. Es gibt auch eine orientalische Stadt mit einer dominanten Moschee im Mittelpunkt und verstreuten Häuschen drumherum. Modern mit vielen Wolkenkratzern sind die Städte Mittel- und Lateinamerikas in der Vorstellung der Jugendlichen.

Hochhäuser bieten Raum für Menschen und lassen Platz für Natur

Die Stadt der Zukunft sehen sie ebenfalls als eine Hochhaus-City. „Wir haben uns gedacht, dass sie viel Wohnraum bieten und gleichzeitig wenig Platz verbrauchen“, begründet Levin Wilde die gewählte Hausform. Real würden sie bis zu 300 Meter maßstabsgerecht in den Himmel wachsen. „Das ist fast doppelt so hoch wie das Park Inn“, vergleicht Wilde die Dimension mit dem höchsten Hotel Berlins.

Durch diese Bauweise bliebe entgegen den älteren mittelalterlichen oder orientalischen Grundrissen viel mehr Platz für Parks. „Wichtig ist das Grün für das Stadtklima und die Erholung“, ergänzt der Abiturient mit Studienwunsch Biomedizin. Grün sind auch die Dächer des Modells bewachsen. Ob dort nicht eigentlich die Entlüftungs- und Klimatechnik hingehöre? „Beim Bosco Verticale in Mailand funktioniert das auch“, gibt sich Johann Bollhorst durch seine Recherchen im Vorfeld informiert.

Menschen gleiten durch Röhren von Haus zu Haus

Uneins sind sie noch, wie die Bewohner durch die eingebauten Verbindungsröhren von Haus zu Haus kommen sollen. Wilde wünscht sich autonom dahingleitende Kapseln. die angehende Medizinstudentin Vanessa Sieber erwidert: „Ich dachte eher an Schienen.“

Hier stellen Architekten am 30. Juni moderne Bauten vor

In Oberhavel stellt die Brandenburgische Architektenkammer am 30. Juni von 13 bis um 18 Uhr zwei neue moderne Bauwerke vor.

Der neue Rathausbau mit Bürgerzentrum in der Oranienburger Straße von Hohen Neuendorf hat an diesem Tag für Schaulustige geöffnet. Die Architekten Astrid Kantzenbach-Mola und Luis Mola führen etwa stündlich durch das Gebäude.

In sein Einfamilienhaus in der Annahofer Straße 1E von Oranienburg lädt Bauherr Jens Stein ein. Die Architekten Angela und Jens Petzi stellen den Kubus mit Naturblick vor.

Weitere Orte außerhalb Oberhavels im Internet unter www.ak-brandenburg.de

Von Matthias Busse

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