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Hohen Neuendorf „Markierungen sind falsch“
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf „Markierungen sind falsch“
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17:59 20.11.2019
Die Fahrbahnmarkierungen am Bahnübergang in Borgsdorf hält Detlef Krumnow für falsch. Quelle: Helge Treichel
Borgsdorf

Der Mitte April nach einem Komplettumbau wiedereröffnete Bahnübergang in Borgsdorf weist nach den Worten von MAZ-Leser Detlef Krumnow noch einige Schwachstellen auf. Die Fahrbahnmarkierungen auf der östlichen Seite („Weisser Hirsch“ )seien seiner Meinung nach „falsch“ . Ein Dorn im Auge ist ihm die Fahrbahnbegrenzungslinie, die besonders morgens und abends an die zum Parken abgestellten Fahrzeuge heranreicht und somit zwangsläufig ständig überfahren werden muss. Abhilfe könnte unter anderem mit einem Halteverbotsschild geschaffen werden.

Da sich auf der anderen Straßenseite ein ausgewiesener Radweg befindet, komme es im Begegnungsverkehr zudem häufig zu „brenzligen Situationen“, wie der 62-Jährige feststellt. Denn viele Autofahrer würden der gestrichelten Radwegmarkierung folgen, um etwaigen Radfahrern auszuweichen.

Unsicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer sei erkennbar

Darüber hinaus moniert Detlef Krumnow zudem auch die zweifache Haltelinie. Die Linie vor der Einmündung zur Hirschallee „müsste eine gestrichelte Aufstelllinie sein“, sagt Krumnow. Auf seinem täglichen Weg zur Arbeit könne der 62-Jährige die Unsicherheiten der anderen Verkehrsteilnehmer regelmäßig erkennen.

„Mit der Fertigstellung des neuen Bahnübergangs wurde durch die Planungen der DB AG bewusst die hier beschriebene Fahrbahnbegrenzungslinie verlängert“, sagt Contanze Gatzke, Pressesprecherin im Landratsamt, wo auch die Straßenverkehrsbehörde angesiedelt ist. Durch diese Markierung ergebe sich gleichzeitig ein Parkverbot. „Das besteht, wenn zwischen dem parkenden Fahrzeug und der durchgehenden Linie weniger als drei Meter verbleiben“, erläutert die Sprecherin.

Bei längerem Regen Pfütze über den Gleisen

Das Parkverbot wiederum sei erforderlich, um Kraftfahrzeugen aus der Hirschallee ein sicheres Linkseinbiegen zu gewährleisten. Constanze Gatzke: „Das auf dem Foto dargestellte Kraftfahrzeug parkt damit verkehrswidrig.“ Sie verweist auf die Straßenverkehrsordnung (Anlage 2 zu § 41 - Zeichen Z 295 der StVO). Eine Erklärung liefert die Sprecherin auch hinsichtlich der doppelten Haltelinie: Die alte Markierung und damit auch die Haltelinie vor der Zufahrt Hirschallee sei „nicht verkehrsrechtlich angeordnet und damit durch die DB AG noch zu entfernen“. Die Straßenverkehrsbehörde werde die Umsetzung kontrollieren, verspricht sie.

Mängel hat Detlef Krumnow nach dem Umbau auch am Bahnübergang selbst entdeckt. Bei längeren Regenfällen bilde sich eine große Pfütze über den Gleisen. Schwierig sei es für Fahrzeugführer dann, auf gleicher Höhe befindliche Fußgänger und Radfahrer nicht nass zu spritzen.

Von Helge Treichel

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