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Hohen Neuendorf Borgsdorf: Im Fotoalbum geblättert
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf Borgsdorf: Im Fotoalbum geblättert
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00:19 02.04.2019
Die alte Schule in Alt-Borgsdorf im Jahr 1962 Quelle: Klaus-Peter Bruchmann
Borgsdorf

Mehr als 280 Werke schrieb der 2017 verstorbene Komponist Klaus-Peter Bruchmann aus Borgsdorf im Laufe seines Lebens. Bereits als Kind verdiente er sich bei Feuerwehrbällen und anderen Veranstaltungen mit Klavier und Akkordeon als Alleinunterhalter Geld. Später studierte er Musik am renommierten „Sternschen Konservatorium“ in Berlin, das heute zur Universität der Künste gehört.

Klaus-Peter Bruchmann aus Borgsdorf Quelle: Geschichtskreis Borgsdorf

Doch auch als erfolgreicher Musiker – er komponierte Kammermusik, Sinfonische Blasmusik und vertonte Märchen – blieb Bruchmann Borgsdorf eng verbunden. Er wohnte in der Nelkenstraße, leitete den Club der Werktätigen und organisierte Veranstaltungen mit bekannten Künstlern. Besonders beliebt war in der DDR-Zeit dabei das jährliche Blasmusikkonzert vor dem Kinderheim. Doch Bruchmann ging auch gern in seinem Wohnort spazieren. Mit dabei seine Kamera, mit der er 1962 Straßen, Häuser und anderes Sehenswertes fotografierte.

Borgsdorfer Geschichtskreis mit neuem Projekt Erdmann Bieber (r.) und Horst Bittkau Quelle: Ulrike Gawande

Die 64 Bilder klebte er in ein Album, das er 2016 dem Geschichtskreis Borgsdorf überließ. Nun machten sich die Hobbyhistoriker die Mühe, die alten Fotos aktuell nachzustellen. Zu jedem Bild gibt es viele Geschichten zu erzählen, wie zum Bahnhof der 1962/63 neugebaut wurde.

Der Geschichtskreis Borgsdorf hat ein Fotoalbum mit Bildern von 1962 aus Borgsdorf des Komponisten Klaus-Peter Bruchmann bekommen. Die Motive haben die Hobbyhistoriker nu nachgestellt.

Am 30. März um 10 Uhr lädt der Geschichtskreis zum Vortrag „Borgsdorf 1962 – Ein Fotoalbum von Klaus-Peter Bruchmann“ in den „Weißen Hirsch“. Im Herbst erscheinen alle Fotos, alte und neue sowie eine aufklappbare Karte im 4. Borgsdorfer Heft.

Von Ulrike Gawande

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