Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Hohen Neuendorf Straßenausbau in der Niederheide geht voran
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf Straßenausbau in der Niederheide geht voran
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:01 07.11.2019
Grundhafter Ausbau der Haubachstraße in der Niederheide. Quelle: Matthias Busse
Hohen Neuendorf

Ende des Monats endet der Ausbau der Haubachstraße in Niederheide. Darüber informiert die Stadtverwaltung auf MAZ-Anfrage. Die Arbeiten betreffen den derzeit gesperrten Abschnitt zwischen Bruno-Schönlank- und Rudolf-Breitscheid-Straße. Die Bruno-Schönlank-Straße wurde in ihrer gesamten Länge bereits im April diesen Jahres nach zehnmonatiger Bauzeit für den Verkehr freigegeben.

Außerdem wird aktuell in diesem Viertel die Husemannstraße ausgebaut. Sie soll im April 2020 wieder befahrbar sein. Letzteres Projekt ist im Haushaltsplan mit 785 000 Euro veranschlagt, der kürzere Abschnitt in der Haubachstraße mit 365 000 Euro.

Erstausbau mit Eigentümer-Beteiligung

Da beide Straßen erstmals grundhaft ausgebaut werden und damit eine regulär befestigte Fahrbahn erhalten, tragen die anliegenden Grundstücksbesitzer 90 Prozent der Kosten. „Die Erhebung von Beiträgen für die erstmalige Herstellung oder Erschließung einer Straße erfolgt über das Baugesetzbuch“, begründet Bauamtsleiter Michael Oleck.

Seinen Angaben zufolge gelten beitragsrechtlich in Hohen Neuendorf 60 der insgesamt 155 Kilometer Gemeindestraßen als noch unerschlossen. „Das sind die sogenannten Sandpisten, aber auch die nur provisorisch befestigten Straßen“, führt Oleck aus, „die Reihenfolge des Straßenbaus richtet sich zum Beispiel nach der Dringlichkeit der Verkehrssicherungspflicht oder etwaigen Entwässerungsproblemen.“

Der östliche Teil der Haubachstraße soll demnach laut Haushaltsplan 2023 ausgebaut werden. Der Bau der Bästleinstraße wurde auf Ende 2023 verschoben. Für die Fritz-Reuter-Straße sollen ab 2023 die Planungen beginnen, der Bau dann 2025 starten.

Von Matthias Busse

Nach 13 Monaten werden Kabeldiebe vor dem Schöffengericht zu 1,5 Jahren auf Bewährung verurteilt. Sie verursachten mit ihrer Tat am Bahnhof Hohen Neuendorf West Signalstörungen, Zugausfälle und längere Verkehrseinschränkungen.

07.11.2019

Die Gemeindevertreter Birkenwerders votieren gegen einen Bürgerantrag für Wohnungsbau exklusiv durch Genossenschaften. Berücksichtigt sollen nun alle Bauträger werden, die barrierearme und preiswerte Wohnungen errichten.

07.11.2019

Statt Döner bietet Familie Soyyigit neuerdings Grillhähnchen aus dem Steinofen an. Damit setzen die Inhaber des neuen „Chicken House“ gastronomische Akzente in Bergfelde. Künftig haben die Unternehmer noch mehr vor.

06.11.2019