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Hohen Neuendorf Fahrzeughalle für Bauhof fertiggestellt
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf Fahrzeughalle für Bauhof fertiggestellt
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17:01 29.05.2019
Bürgermeister Steffen Apelt übergibt den symbolischen Schlüssel an Bauhofleiterin Anika Böttcher. Quelle: Stadtverwaltung Hohen Neuendorf
Hohen Neuendorf

Die symbolische Schlüsselübergabe für eine Werkstatt- und Fahrzeughalle mit 540 Quadratmetern Nutzfläche markiert den dritten und letzten Bauabschnitt für den Bauhof der Stadt Hohen Neuendorf. Den übergab Bürgermeister Steffen Apelt (CDU) am Dienstag an Bauhofleiterin Anika Böttcher. Innerhalb der vergangenen sieben Jahre investierte die Stadt rund zwei Millionen Euro. 2015 konnte bereits ein 240 Quadratmeter großes Sozial- und Bürogebäude in Betrieb genommen werden. 2017 entstand mit 290 Quadratmetern Nutzfläche eine Lagerhalle, die zunächst auch als Werkstatt benutzt wurde.

Beim Ortstermin vor allen Mitarbeitern erinnerte Bürgermeister Apelt an die „unwürdigen Verhältnisse“, unter denen die Bauhofmitarbeiter jahrelang tätig waren. An die alte Baracke, die als Pausenraum, Umkleide und Büro gedient hatte. An die ungeschützt überall auf dem Hof abgestellten Fahrzeuge. Doch andere Großinvestitionen seien zunächst drängender gewesen. Bei laufendem Betrieb begann dann der Umbau des Bauhofes, der deshalb in drei Bauabschnitte aufgeteilt worden war.

Das Gelände an der Karl-Marx-Straße wird seit Mitte der 1990er-Jahre vom städtischen Bauhof genutzt. Im Jahr 2012 konnte die Stadt das Gelände vom Landkreis als Eigentümer erwerben. Es handelt sich um das alte Arbeitslehrezentrum mit Unterrichtsräumen, Werkstätten und Büros mit einfachstem Standard. Das wiederum war zu DDR-Zeiten am Dorfanger von Hohen Neuendorf errichtet worden, indem Gebäudeteile eines ehemaligen Bauernhofes verwendet wurden.

Noch im Jahr des Erwerbs war der Planungsauftrag zum Umgestalten des Bauhofgeländes an das Ingenieur- und Architekturbüro Langer in Rheinsberg vergeben worden. 2013 wurde der Entwurf für die Neubebauung vorgelegt. Parallel wurden die Ruine eines Einfamilienhauses sowie mehrere Baracken im Eingangsbereich abgerissen. 2014 lag die Baugenehmigung für das neue Personal- und Bürogebäude vor.

Von Helge Treichel

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