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Hohen Neuendorf Feuerwerke sorgen für Diskussion in Hohen Neuendorf
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf Feuerwerke sorgen für Diskussion in Hohen Neuendorf
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19:33 20.12.2019
Über die Genehmigung von Feuerwerken entschieden Hohzen Neuendorfs Stadtverordnete am Donnerstagabend.   Quelle: Enrico Berg
Hohen Neuendorf

Mit einer knappen Mehrheit (15 Ja-Stimmen/12 Nein-Stimmen/1 Enthaltung) stimmten Hohen Neuendorfs Stadtverordnete am Donnerstagabend in ihrer letzten Sitzung des Jahres 2019 dem Antrag der Fraktion Stadtvereinnach eingehender Diskussion auf ein Verzicht von Feuerwerken zu. „Weniger Raketen und Böller oder gar der Verzicht auf ein Feuerwerk hilft vielen Menschen und der Umwelt“, hieß es in der Begründung des Antrags, und weiter: „Nicht zuletzt setzen wir Wild- und Haustiere durch Feuerwerkskörper extremem Stress aus, der bis hin zum Trauma reicht, und widersprechen damit jeglichem Tierschutz-Gebot.“

Genehmigte Feuerwerke werden nicht auf Stadt-Website veröffentlicht

Konkret beschlossen wurde ein Verbot über das Mitführen und Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in der Silvesternacht in auszuweisenden Schutzzonen der Stadt unter Ausschöpfung aller rechtlichen Möglichkeiten, der zukünftige Verzicht der Stadt auf das Abbrennen eigener Feuerwerke und der Planung einer Alternative für das Herbstfest in Form einer Lichtschau sowie der Verzicht von Genehmigungen privater Feuerwerke, zu denen auch Feuerwerke von Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen zählen würden, wie die Fraktion Stadtverein betonte. Der Antrag, genehmigte Feuerwerke auf der Stadt-Website zu veröffentlichen, fiel hingegen insbesondere aufgrund von Datenschutzbedenken durch.

Sprengstoffgesetz regelt grundsätzlichen Umgang mit Feuerwerk

Bürgermeister Steffen Apelt wies im Rahmen der Diskussion darauf hin, dass der Umgang mit Feuerwerk bereits im Sprengstoffgesetz geregelt sei. „Darüber können wir uns nicht hinwegsetzen“, sagte er und erklärte ebenfalls, dass „Verfügungen nur bei Vorliegen von Gefahrenprognosen erlassen werden können“.

Von Nadine Bieneck

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