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Hohen Neuendorf Früher Postagentur, heute Platz für die Einsteinkids
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf Früher Postagentur, heute Platz für die Einsteinkids
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09:40 22.03.2019
Mike Sturm und Kristin Pollack gestalten die freizeitpädagogischen Angebote der Einsteinkids. Jetzt in der alten Postagentur Bergfelde. Quelle: Enrico Kugler
Bergfelde

Da wo bis Dezember in Bergfelde in der Birkenwerder Straße 6 noch Briefe und Pakete abgeschickt und Lottoscheine ausgefüllt wurden, haben seit Februar die Einsteinkids eine neue Heimat gefunden. In der alten Postagentur.

Manches erinnert noch an die Vormieter. Quelle: Enrico Kugler

Besonders Mike Sturm als Leiter und Koordinator der offenen Jugendarbeit in Bergfelde und die Einrichtungsverantwortliche Kristin Pollack freuen sich, dass man nach einem Jahr Raumsuche nun auf den rund 120 Quadratmetern der einstigen Post wieder vernünftig arbeiten kann. Zu Mai 2018 war der Mietvertrag für die Räume der Einsteinkids vom Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) nach fünf Jahren ausgelaufen. Zudem meldete der Eigentümer Eigenbedarf für den ehemaligen Konsum an. Mittlerweile entsteht auf dem Grundstück ein Mehrfamilienhaus.

Die neuen Räumen sind zentral gelegen, hell und einladend. Quelle: Enrico Kugler

Gemeinsam mit Träger und Stadt begab man sich auf die Suche nach neuen Räumen. Auch von Bürgern seien viele Tipps gekommen, verraten die Pädagogen.„Wir haben währenddessen unsere Angebote mobilisiert“, berichtet Sturm. Man habe sich mit den Jugendlichen im Skaterpark und auf dem Friedensplatz getroffen. Auch um bei den jungen Leuten in Erinnerung zu bleiben. Die Einrichtung wurde währenddessen beim Netzwerkpartner im Jugendclub im Hohen Neuendorfer Wasserwerk gelagert, wo ebenfalls Angebote stattfanden.

Stellwände trennen die einzelnen Bereiche voneinander ab. Quelle: Enrico Kugler

Als die Post schloss, habe man dann die Chance genutzt. „Es ging sehr schnell“, so Sturm, da sich der Vermieter über die neuen Nutzer freue. Sogar ein Teil der Einrichtung und der Bastelmaterialien konnte von der Post übernommen werden. „Die Stellwände sind Gold wert“, freut sich der Pädagoge, da mit ihnen die verschiedenen Bereiche des Jugendtreffs abgetrennt und Rückzugsräume geschaffen werden können. Folien an den großen Scheiben sollen bald für zusätzliche Privatsphäre der Einsteinkids sorgen.

Die Einsteinkids treffen sich jetzt in der alten Postagentur Bergfelde. Quelle: Enrico Kugler

So gibt es einen Chill-Raum mit Sofas und Sesseln sowie einen Spielebereich mit Spielkonsole, bei der vor allem Bewegungs- und Teamspiele gefragt sind. Aber auch Brettspiele, Tischkicker, Billard und eine Tischtennisplatte sollen die Kinder begeistern. Der großzügige Kreativraum ist das Reich von Kristin Pollack. „Zeichnen ist gerade total angesagt und Nähen. Auch bei den Jungs“, verrät die 28-Jährige. Kissen, Handy- und Buchhalter zaubert sie mit den Kindern, malt Graffiti oder arbeitet mit Speckstein. Es kommen jetzt mehr Kinder als an den alten Standort, vor allem mehr Mädchen, so Pollack. Rund 20 sind es derzeit. Der Treff richtet sich an Neun- bis 18-Jährige, viele Nutzer seien aber Fünft- und Sechstklässler der Ahorn Grundschule, wo man in Kooperation auch einen Mädchentreff anbietet.

Mike Sturm und Kristin Pollack betreuen hier Kinder und Jugendliche. Quelle: Enrico Kugler

In den neuen Räumen ist nun ein Jungstreff geplant. Mit Fördergeldern entsteht zudem gerade eine Medienecke, in der auch Video- und Fotoprojekte verwirklicht werden sollen. Und auch eine Küche für gemeinsame Kochprojekte soll es geben. Bei einer Eröffnungsparty noch in diesem Schuljahr will man sich auch nach außen vorstellen. Auch wenn schon jetzt viele Anwohner vorbeischauen und fragen, was noch benötigt wird.

Hier entsteht die Medienecke. Quelle: Enrico Kugler

Geöffnet haben die Einsteinkids montags bis freitags von 13 bis 18 Uhr, in den Ferien von 12 bis 18 Uhr. Am Freitag, 22. März ist von 17 bis 21 Uhr gibt es eine Einsteinparty im Schulanbau der Ahorn Grundschule.

Weitere Informationen über die Schulhomepage der Ahorn Grundschule.

Von Ulrike Gawande

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