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Hohen Neuendorf Geschäftsführer Wengui Ye: „Himmelspagode bleibt!“
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf Geschäftsführer Wengui Ye: „Himmelspagode bleibt!“
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16:27 11.09.2019
Für Wengui Ye ist klar: Die Himmelspagode gehört zu Hohen Neuendorf. Ein Abriss kommt nicht in Frage. Quelle: FOTO: ROBERT ROESKE
Hohen Neuendorf

„Die Himmelspagode bleibt!“, sagt Geschäftsführer Wengui Ye und wiegelt mögliche Gerüchte, dass die Himmelspagode in Hohen Neuendorf abgerissen wird, energisch ab. „Ein Abriss ist gar kein Thema.“

Im Ausschuss für Stadtentwicklung hatte Bauamtsleiter Michael Oleck über eine mögliche städtebauliche Entwicklungsmaßnahme beidseitig der B 96 nördlich der Bahntrasse berichtet. Auf der 35 Hektar großen Gesamtfläche ist der Bau von 750 bis 910 Wohnungen in unterschiedlichen Wohnformen geplant. „Ein Mix aus Geschosswohnungen, Doppel- und Reihenhäuser, entlang der B96“, sagte er auf MAZ-Nachfrage.

Dabei sei die Fläche, auf der heute die „Himmelspagode“ in Hohen Neuendorf steht, auch ein Thema gewesen. „Wir arbeiten gerade an einem städtebaulichen Konzept für die nächsten Jahre. Da spielt auch die Fläche der Himmelspagode eine Rolle. Genau wie die Flächen einer Kleingartenanlage, die für Wohnungsbau vorgesehen ist.“ Im Endausbau seien 900 Wohneinheiten im Konzept geplant. „Das ist ein langer Prozess“, sagt Michael Oleck. „Wir reden da von bis zu 20 Jahren.“

Somit ist klar: „Der Abrissbagger wird nicht morgen vor unserer Tür stehen“, verspricht Wengui Ye. „Man kenne die langfristige Entwicklungsplanung der Stadt und werde sich dagegen auch nicht verschließen. Wo und in welcher Form aber n ferner Zukunft Wohnungsbau realisiert werden kann, ist noch völlig offen.“. Alles andere seien Ideen und Überlegungen, die heute gar kein Thema seien.

Michael Oleck unterstreicht noch einmal, dass das Restaurant der Stadt gut tue. „Der Bau war damals 2002 richtig. Dadurch ist die Stadt bekannter geworden“, sagt er. „Doch wenn wir weit nach vorn schauen und wir für unsere Stadt eine Mitte entwickeln wollen, ist die Frage erlaubt, ob da nicht andere Dinge wichtiger sind – die Pagode ist eine Landmarke aber kein geschütztes Denkmal.“

Wengui Ye will das „Gesamtkonzept der Stadt und Details abwarten.“ Heute sei es nicht vorstellbar, dass das Restaurant, das im Stil einer runden chinesischen Pagode erbaut wurde, Wohnungen weicht. „Die Pagode bleibt“, sagt er noch einmal.

Von Sebastian Morgner

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