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Hohen Neuendorf Jubel in Borgsdorfer Kinderwohngruppe
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf Jubel in Borgsdorfer Kinderwohngruppe
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17:04 11.01.2019
Riesenfreude bei Kathleen Hensel (M.) vom Alep e.V. bei der Übergabe durch die MAZ-Mitarbeiter Birgit Bunk (l.) und Nadine Bieneck. Quelle: Stefan Blumberg
Borgsdorf

Das Weihnachtsfest ist bereits seit einigen Tagen Geschichte, auch der MAZ-Wunschbaum längst wieder im Lagerraum verstaut. Dennoch strahlten in dieser Woche in den Wohngruppen des sozialpädogischen Vereins Alep e.V. aus Borgsdorf noch einmal zahlreiche Kinderaugen. Kathleen Hensel, Leiterin der Einrichtung, hatte in der MAZ-Redaktion einen großen Karton, voll mit liebevoll verpackten Päckchen, eingesammelt.

Oberhaveler rücken durch Aktion zusammen

Große und kleine Bewohner der betreuten Wohngruppen hatten wenige Tage vor Heiligabend ihre Herzenswünsche am Wunschbaum im MAZ-Kundencenter aufgehangen, darunter Matchboxautos, Manga-Malkurs oder auch ein Superheldenkostüm. Innerhalb nur weniger Stunden hatten zahlreiche Oberhaveler die Wünsche schon wieder vom Baum gepflückt, um sie zu erfüllen. Liebevoll verpackt landeten die Päckchen schließlich bei Birgit Bunk im MAZ-Servicecenter in der Oranienburger Mittelstraße. „Am Ende hatten wir mehr Besucher, die Wünsche erfüllen wollten, als Wunschzettel“, berichtet die MAZ-Mitarbeiterin. „Das hat mich überrascht und auch sehr berührt. Man hatte das Gefühl, die Menschen rücken durch die Aktion mehr zusammen.“

„Die Kinder werden sich riesig freuen“

Überwältigt vom Echo der Oberhaveler war auch Kathleen Hensel. Die Leiterin des sozialpädagogischen Vereins, der aktuell 64 Kinder zwischen sechs und 16 Jahren betreut, ist „froh um jede Unterstützung die wir erhalten. Die Kinder werden sich riesig freuen“, ahnte sie beim Blick auf den bunten Stapel Päckchen bereits. „Sie erleben in ihren Wohngruppen ein traditionelles Weihnachtsfest, wie jeder andere auch. Mit geschmücktem Baum, Plätzchenbacken und Weihnachtsfeier. Unsere Erzieher sind unglaublich engagiert, den Kindern diese Zeit des Jahres so schön wie möglich zu machen.“

Geste beschert besonderes Gefühl

Dennoch liege es in der Natur der Sache, dass der Verein als freier Träger mit begrenzten Budgets rechnen müsse. „Es gibt feste Kostensätze, mit denen wir rechnen müssen.“ Große Sprünge, soll heißen große Geschenke, sind da nicht drin, auch zusätzliche Extras ohne die Unterstützung von Sponsoren kaum möglich. Umso mehr freut sich Kathleen Hensel über die Anteilnahme der Mitbürger aus der Region. „Dabei geht es ja nicht nur um das Geschenk selbst. Dass der Wunsch überhaupt erfüllt wird und sich völlig fremde Personen so viel Mühe und Gedanken machen, das sorgt für ein ganz besonderes Gefühl“, findet die 45-Jährige.

Kinder wachsen aus verschiedensten Gründen in Wohngruppen auf

In zehn Wohngruppen, die familienähnlich angelegt sind und in Häusern in Hohen Neuendorf, Birkenwerder, Marwitz und Borgsdorf untergebracht sind, werden die Kinder betreut. Kein Lebensweg gleicht dem anderen, die Gründe für den Wechsel der Kinder aus ihren Familien in die Wohngruppen sind vielfältig. „Das reicht von Suchtverhalten, Erkrankungen, Verwahrlosung bis hin zu Überforderung“, so Kathleen Hensel.

Von Nadine Bieneck

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