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Hohen Neuendorf Kulturkreis stellt sein neuntes Heft vor
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf Kulturkreis stellt sein neuntes Heft vor
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01:15 06.01.2019
Petra Schmidt (r.) und ihre Mitstreiter vom Kulturkreis präsentieren die neunte Ausgabe der „Hohen Neuendorfer Hefte“. Quelle: Helge Treichel
Hohen Neuendorf

Die neunte Ausgabe der „Hohen Neuendorfer Hefte“ des Kulturkreises der Stadt ist wieder einmal eine bunte Mischung: Es geht um historische Persönlichkeiten wie Arthur Magnor aus Bergfelde, den S-Bahn-Lückenschluss nach Frohnau vor 25 Jahren, eine längst verschwundene Bockwindmühle in Stolpe und die Arbeit des Kulturkreises und seiner Arbeitsgemeinschaften selbst.

Der Inhalt dieser 44-seitigen Ausgabe des Heftes sei stark von Anregungen aus der Leserschaft geprägt, heißt es im Vorwort. Denn Heft acht war vom 25-jährigen Bestehen des Kulturkreises geprägt, das die Mitglieder 2017 feiern konnten. Und das habe Zuschriften zur Folge gehabt. In ihnen wurden zum Beispiel Fragen nach den Vorläufern des Kulturkreises aufgeworfen. Außerdem wurden die Mitglieder von Bärbel Stoik auf Lücken in der bisherigen Arbeit hingewiesen. Zugleich erhielten sie konstruktive Vorschläge sowie umfangreiches Material, um diese zu schließen. Das betraf die Tatsache, dass der Stadtteil Bergfelde bislang nur spärlich beleuchtet wurde und insbesondere die Erinnerung an die einstige Vereinsvorsitzende Barbara Kühn nicht angemessen gepflegt werde. Ihr und ihrem Wirken ist nunmehr der erste Beitrag im Heft gewidmet. Im zweiten geht es um die Tätigkeit des Kulturbundes in Hohen Neuendorf, insbesondere in den 1980er-Jahren. Das meiste Material für diesen Hauptbeitrag des Heftes hätten Ursula und Dieter Gleffe bereitgestellt, so Dietrich Raetzer.

Der Autor Harald Schmidt aus Sommerfeld wird nach zwölf Jahren Mitgliedschaft von Nadja Felscher aus der Gruppe „Schreibmut“ verabschiedet. Schreiben will Schmidt aber weiterhin. Quelle: Helge Treichel

Weitere Beiträge berichten Neues aus dem aktuellen Vereinsleben des Kulturkreises. Im Mittelpunkt stehen dabei die beiden neu gegründeten Gruppen „Jazz’ hn“ und „Buchzeit“. Im Juni 2017 hatten sich auf Initiative des Kulturkreises elf Jazz-Begeisterte aus der Region getroffen und die Möglichkeiten ausgelotet. Darunter waren Musiker ebenso wie reine Liebhaber dieser Musik. Sogleich wurden Nägel mit Köpfen gemacht und eine Band gegründet, die seither alle zwei Wochen in der Remise der Kulturwerkstatt probt. Darüber hinaus veranstaltet die AG Konzerte mit regionalen, aber auch über die Region hinaus bekannten Jazz-Formationen. Gestandene Künstler sind ebenso darunter wie Nachwuchsbands. Die Vorbereitungen für 2019 laufe bereits auf Hochtouren, so Dag Tjaden. Seit Januar 2018 trifft sich die neue Arbeitsgruppe „Buchzeit“. Die derzeit zwölf Mitglieder eint eine Gemeinsamkeit: Sie lesen gern und möchten sich mehr Zeit für Bücher nehmen, erläutert Ingrid Gabriel-Abraham das Anliegen. Parallel wolle man sich mit anderen Lesern über die Lektüre austauschen. An einem Donnerstag pro Monat ist deshalb „Buchzeit“.

Mit den Möglichkeiten der „Wärmewende im Gebäudesektor“ in Hohen Neuendorf befasst sich ein Beitrag des Architekten und Stadtverordneten Oliver Jirka.

Der Verkauf für das aktuelle Heft des Kulturkreises begann Mitte Dezember in der Buchhandlung Behm, beim Kulturkreis in der Karl-Marx-Straße 24, in der Bergfelder Apotheke sowie in der Borgsdorfer Einhorn-Apotheke.

Von Helge Treichel

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