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Hohen Neuendorf Neue Stromleitung genehmigt
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf Neue Stromleitung genehmigt
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17:50 02.09.2019
Die Genehmigung für die neue Stromleitung ist da. Quelle: Sven Hoppe
Birkenwerder/Mühlenbecker Land

Die 220 kV-Stromleitungen, die quer durch das Mühlenbecker Land und Birkenwerder verlaufen, sollen auf 380 kV-Höchstspannungsleitungen umgerüstet werden. Am vergangenen Freitag erteilte das Brandenburger Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe den Planfeststellungsbeschluss dafür. Jetzt will das zuständige Unternehmen 50Hertz schnellstmöglich mit der Ausschreibung beginnen. Noch in diesem Jahr sollen vorbereitende Bauarbeiten in Angriff genommen werden, heißt es in einer Pressemitteilung. 2020 geht es dann richtig los und 2021 ist die Inbetriebnahme geplant.

Unterdessen sind einzelne Masten im Autobahnbereich bereits fertiggestellt. Sie wurde schon von der Genehmigung für den Autobahnausbau erfasst. So wurden unter anderem an der Anschlussstelle Mühlenbeck drei neue Masten errichtet, welche den zukünftigen Verlauf der Autobahnauf- und -abfahrt bereits berücksichtigen.

Es geht um die Energiewende

Der sogenannte 380-kV-Nordring Berlin ist wichtig, um die wachsenden Strommengen regenerativer Energien aus dem Nordosten Deutschlands in die Verbrauchszentren zu transportieren und den Großraum Berlin langfristig sicher mit einem steigenden Anteil erneuerbarer Energie zu versorgen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Der Erhalt des Bescheids ist ein weiterer wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende. Ziel unserer Planungen war es, den Belangen von Anwohnerinnen und Anwohnern, Naturschutzaspekten und dem Auftrag einer sicheren und wirtschaftlichen Stromversorgung gerecht zu werden. Dass die Behörde diese Planungen bestätigt, freut uns sehr“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung von 50Hertz, Dr. Frank Golletz.

Hintergrund

Bereits seit 2013 wird die Stromtrasse des sogenannten „Berliner Nordrings“ zwischen Wustermark und Neuenhagen von normalen 220 kV-Stromleitungen auf 380 kV umgerüstet. Dazu sind mehr als 80 km neue Freileitungen, 115 Masten und mehrere neue Schaltanlagen nötig. Investition: rund 176 Millionen Euro. Im westlichen Teil, zwischen Wustermark und Oder-Havel-Kanal, sind die Arbeiten inzwischen abgeschlossen. Nun folgt der östliche Teil vom Oder-Havel-Kanal bis nach Neuhagen.

Die entsprechenden Planungsunterlagen lagen seit 2014 bereits mehrfach öffentlich aus. Eine Bürgerinitiative erreichte, dass der Verlauf der neuen Trasse im Bereich Summt viel näher an die A10 heranrückt und damit zukünftige nicht mehr über bewohnte Flächen verläuft. Auch in der Kleingartenanlage „Sonnenschein“ wird dank des Engagements der Bürger ein Spielplatz unter den alten 220-kV-Leitungen an einen neuen Standort verlegt.

Von MAZonline

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