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Hohen Neuendorf An Leukämie erkrankter Nick (14) kämpft wie ein Löwe
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf An Leukämie erkrankter Nick (14) kämpft wie ein Löwe
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20:29 18.02.2019
Nick im November bei der KSB-Sportlerehrung. Quelle: FOTO: ROBERT ROESKE
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Hohen Neuendorf

Nick hatte am vergangenen Wochenende mit der Familie und Freuden seinen 14. Geburtstag nachgefeiert. Mittlerweile geht der Jugendliche wieder normal zur Schule. Und schlägt sich tapfer. „Von früh bis Nachmittag ist er dort“, verrät Mutter Stefanie. „Nick bleibt stark. Natürlich hat er auch noch Nachholbedarf. Doch die Schule in Birkenwerder steht hinter uns. Es ist beeindruckend, wie sehr uns alle unterstützen.“

Nick ist ein Kämpfer, er kämpft wie ein Löwe. Das hat er im vergangenen Jahr des Öfteren eindrucksvoll bewiesen. Im Februar 2018 fand die große Typisierungsaktion für den schwer erkrankten Jungen in der Waldgrundschule Hohen Neuendorf statt. Diese hatte alle Erwartungen übertroffen. 1737 Registrierungen für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) standen auf der Liste.

Ebenso überwältigend war das Ergebnis der Spendenaktion, die rund um die Typisierungsaktion lief. 22 587,44 Euro waren dabei zusammengekommen. „Wenn wir heute daran zurückdenken, ist es immer noch unglaublich, was damals passierte. Nicht nur unser Ort hielt fest zusammen“, sagt die Mutter. „An Weihnachten, Silvester und an Tagen wie dem 17. Februar kommt alles wieder hoch.“

Vor einem Jahr fand die Typisierungsaktion in Hohen Neuendorf statt. Quelle: Robert Roeske

Sie und ihr Mann Nino hatten schwere Zeiten überstanden. Am 5. Dezember 2017 hatte die Familie die schlimme Nachricht erhalten. Leukämie – eine besonders schwere Form. Akute Myeloische Leukämie, M5. Nick brauchte unbedingt einen Stammzellenspender. Und der wurde gefunden. Nach überstandener Stammzellentransplantation im April kämpfte sich der Bursche zurück ins Leben.

Seine Familie war immer für ihn da. Im Herbst schaffte er es sogar schon zurück auf die Schulbank. „Wir sind auf einem guten Weg“, beschreibt die Mutter. „Nick muss jetzt noch eine neue Therapie starten. Kleine Dosen neuer Stammzellen. Aber alles ambulant“, sagt Mutter Stefanie. „Wenn alles gut geht, kann er wieder nach Hause.“ Nach zwei Jahren könnte die Familie von Nick den Stammzellen-Spender persönlich kennenlernen. „Es ist beeindruckend, wie er das macht. Auch jetzt, wo wir neue Zellen brauchen. Wir würden uns über ein Treffen freuen. Er oder sie muss es aber auch wollen.“

Von Sebastian Morgner

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