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Hohen Neuendorf Tag der Vielfalt
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01:16 18.05.2019
Judy, Lisa und Lisa (v.l.) hatten sich für den Workshop „Komplimente“ entschieden. Quelle: Ulrike Gawande
Hohen Neuendorf

Komplimente zu verteilen sei eindeutig einfacher, als selber welche anzunehmen, davon ist Lisa aus Schönfließ überzeugt. Die 16-Jährige hatte sich beim Projekt „Tag der Vielfalt“ der Hohen Neuendorfer Dr. Hugo-Rosenthal-Oberschule für dieses Thema entschieden. „Ich verteile gerne Komplimente, auch im Alltag“, berichtete das Mädchen aus Schönfließ.

Komplimente verteilen und annehmen

Ihre Komplimente, die sie am Mittwoch an Freunde und Mitschüler verteilte, hatte sie auf kleine Herzkarten geschrieben. Doch auch sie bekam nette Worte zugesprochen: „Du hast eine tolle Singstimme“, stand auf einer ihrer Komplimentkarten. Auch Lisa aus Hohen Neuendorf hatte das Komplimente-Projekt gewählt. „Für Freunde war es ganz einfach, Komplimente zu finden, bei Fremden fiel es mir schwerer“, sagte die 17-Jährige. „Du bist so schön wie ein Regenbogen!“ und „Du bist einzigartig, so wie du bist!“ schrieb sie auf ihre Komplimentkarten. Sie selber solle sich nicht unterkriegen lassen, schrieb man ihr, und dankte ihr für ihre Unterstützung.

192 Schüler konnten wählen

Der Komplimentworkshop war nur einer von vielen Kursen, aus denen die 192 Schüler wählen konnten. Für die jüngeren Schüler stand das Thema Afrika im Fokus. Es gab ein Würfelspiel zum „Weg der Kakaobohne“, es konnten afrikanische Spezialitäten wie ein Bananen-Kokos-Pudding gekostet werden und auch die Themen Apartheid und Rechte von Frauen auf dem afrikanischen Kontinent wurden spielerisch behandelt. Der Projekttag sei Teil der Selbstverpflichtung als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, erklärte Schulleiterin Katharina Schlumm.

Projekttag Teil der Selbstverpflichtung

So habe sich die Schule verpflichtet, einmal im Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierung durchzuführen, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen. So gab es beim „Tag der Vielfalt“ auch Projekte zum Thema Flüchtlinge, Aids, Homosexualität und Kinderarmut. Es gab einen Zumbakurs und Didgeridoos wurden gebaut. Aber auch die eigene Person wurde betrachtet, in dem Augen fotografiert wurden. „Das hat Spaß gemacht“, verrät Lars (15) aus Glienicke, dem das Fest gefiel. Man müsse schon sehr genau hinsehen, um die Person an ihren Augen zu erkennen.

Zusätzlicher Wandertag lockt

Wer alle Fragen zu den Stationen beantwortet und so zwölf Stempel auf seiner Karte gesammelt hatte, konnte, wenn die Karte aus der Wahlurne gezogen wurde, einen zusätzlichen Wandertag für seine Klasse gewinnen.

Von Ulrike Gawande

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