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Hohen Neuendorf Teilnehmerrekord bei der MAZ-Frühlingswanderung
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf Teilnehmerrekord bei der MAZ-Frühlingswanderung
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18:20 25.03.2019
Eine fröhliche Wanderrunde machte sich Sonntag auf zur MAZ-Frühlingswanderung unter der Tourenleitung von Wolfgang Pagel. Quelle: Robert Roeske
Hohen Neuendorf

Als Wanderleiter Wolfgang Pagel auf die Menge der Teilnehmer der MAZ-Frühlingswanderung blickte, kam er doch ein wenig ins Schwitzen. Denn mit 102 Wanderfreunden wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. „Am Ende war alles gut“, lautete jedoch sein Resümee nach der zehn, beziehungsweise 15 Kilometer langen Tour, die über Hohen Neuendorf, Glienicke, Berlin und zurück nach Hohen Neuendorf führte. „Ich war erstaunt, dass der überwiegende Teil die komplette Strecke mitlief“, so Pagel. Bei strahlendem Sonnenschein war der 74-Jährige, der wandernd rund jedes zweite Wochenende unterwegs ist, mit den Teilnehmern am S-Bahnhof losgezogen.

Unter dem Motto „30 Jahre Mauerfall“ wanderten 102 Teilnehmer von Hohen Neuendorf, über Glienicke nach Berlin-Frohnau und zurück.

„30 Jahre Mauerfall“ war die Tour überschrieben. „Es war kein Spaziergang, dass sah man schon an der Ausrüstung der Leute“, so Pagels Beobachtung. Die Truppe auch mit 100 Wanderfreunden zusammenzuhalten, habe gut geklappt. „Es war wunderschön, auch das Tempo“, betont Ursula Voß und lobt, wie viel Mühe sich Pagel gegeben habe, alle Teilnehmer mit seinen Erklärungen zu erreichen. „Alleine wäre es nicht so eindrucksvoll gewesen. Ich habe eine neue Umgebung kennengelernt. Als ich gearbeitet habe, hatte ich wenig Zeit, mich mit dem genauen Verlauf der Grenze auseinanderzusetzen.“

Mit einem Teilnehmerrekord fand am 24. März die MAZ-Frühlingswanderung in Oberhavel statt. Die Teilnehmer verrieten, warum sie dabei sind.

Besonders der weiße Sand auf dem ehemaligen Mauerstreifen, auf dem heute viele Spaziergänger unterwegs seien, hat bei der Wesendorferin Eindruck hinterlassen. „Da gingen einem einige Sachen durch den Kopf.“ Demnächst wolle sie noch tiefer in die Thematik eintauchen.

Das will auch Monika Quilitz, die morgens als erste am Bahnhof auf die Wanderfreunde wartete. Mit dem Bus war die Leegebrucherin extra nach Hohen Neuendorf gekommen. „Ich unternehme auch im Urlaub gerne geführte Wanderungen. Alleine würde man manche Wege nicht finden.“ Von der MAZ-Wanderung habe sie eine Menge mitgenommen und viel Neues erfahren.

Unter dem Motto „30 Jahre Mauerfall“ wanderten 102 Teilnehmer von Hohen Neuendorf, über Glienicke nach Berlin-Frohnau und zurück.

Sowohl über den einstigen Grenzturm, bei dem Dirk Hartung von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald auf die Wanderer wartete, als auch im Wald bei Frohnau, wo es viel über die Besiedlung von vor 100 Jahren zu erfahren gab oder an der Gedenkstele für Marienetta Jirkowsky, die 1980 bei einem Fluchtversuch über die Mauer gestorben war, und wo Marian Przybilla den Leuten Rede und Antwort stand.

Von Ulrike Gawande

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