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Hohen Neuendorf Warten an der Borgsdorfer Kreuzung
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf Warten an der Borgsdorfer Kreuzung
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12:38 16.01.2019
An dem Knoten in Borgsdorf kommt es immer wieder zu schweren Unfällen.
An dem Knoten in Borgsdorf kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Quelle: Julian Stähle
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Borgsdorf

Die Verkehrssituation auf der Borgsdorfer Kreuzung ist Detlef Krumnow aus Borgsdorf ein Dorn im Auge. Der 62-Jährige drückte am Sorgentelefon seine Unzufriedenheit mit der Ampelschaltung aus. Pro Ampelphase kämen nur sehr wenige Fahrzeuge aus Oranienburg kommend nach links in Richtung Lehnitz durch, so die Kritik. Wegen der Brückensperrung in Oranienburg (Dropebrücke) sei das Verkehrsaufkommen in diese Richtung aktuell aber höher, so dass es zum Rückstau komme. Das wiederum behindere auch den Verkehr aus Oranienburg kommend geradeaus in Richtung Anschlussstelle Birkenwerder (BAB 10).

Detlef Krumnow wohnt in Borgsdorf und ist von der Umleitung der Dropebrücke direkt betroffen. Quelle: Helge Treichel

Die betreffende Lichtsignalanlage (LSA) „Borgsdorfer Knoten“ sei mit der LSA Rosenstraße (Zufahrt Pflanzen-Kölle) koordiniert, informierte Kreis-Pressesprecherin Constanze Gatzke auf MAZ-Nachfrage. Änderungen an der einen Anlage müssten somit auch an der benachbarten Anlage berücksichtigt werden.

Aufgrund der baulichen Gestaltung würden am „Borgsdorfer Knoten“ alle Linksabbieger spursignalisiert, so die Sprecherin. Das bedeutet, dass sie einen entsprechenden Pfeil in ihrem Signal haben und konfliktfrei abbiegen können, ohne auf Geradeausfahrer oder querende Fußgänger achten zu müssen. „Dieser Sicherheitsgewinn an einer LSA wirkt sich nachteilig auf die Leistungsfähigkeit aus“, gibt Constanze Gatzke zu. Dadurch können in dem betreffenden Zeitfenster der Umlaufzeit weniger Kfz die Kreuzung passieren. „Aufgrund der Besonderheiten der Signalisierung sowie der bestehenden Koordinierung wurde daher auf Änderungen an der LSA für die Linksabbieger in Richtung Lehnitz verzichtet.“

 Rückstau beträgt maximal 30 Minuten

„Unsere Beobachtungen haben gezeigt, dass es an der Kreuzung zu einem Rückstau für die Dauer von maximal 30 Minuten in der Nachmittagsspitzenstunde zwischen 16 und 17 Uhr kommt“, sagt Constanze Gatzke. Gleichzeitig steige in diesem Zeitraum auch das Verkehrsaufkommen aus Richtung Lehnitz (Kreisstraße K 6504).

Wartezeit beträgt normalerweise anderthalb Minuten

Die Freigabezeit für die Linksabbieger aus Oranienburg in Richtung Lehnitz betrage maximal zehn Sekunden, so dass fünf Fahrzeuge abbiegen können. Laut den Verkehrsbeobachtungen würden Fahrzeugführer unter Normalbedingungen maximal eine Umlaufzeit von 90 Sekunden warten, bis sie als Linksabbieger an der LSA wieder Grün erhalten.

 „Bei einer so umfangreichen Baumaßnahme wie derzeit an der Dropebrücke sind Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer leider nicht zu vermeiden“, bedauert Constanze Gatzke abschließend.

Von Helge Treichel

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