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Hohen Neuendorf Wildblumenwiese aus dem Hohen Neuendorfer Bürgerhaushalt angelegt
Lokales Oberhavel Hohen Neuendorf Wildblumenwiese aus dem Hohen Neuendorfer Bürgerhaushalt angelegt
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12:42 11.05.2020
Die Bauhofmitarbeiter Ulf Hirschmann und Marcel Slavik bei der Realisierung des Bürgerhaushaltprojektes „Wildblumenwiese auf dem 1.-Mai-Platz“. Quelle: Stadtverwaltung Hohen Neuendorf
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Hohen Neuendorf

Eine Blumenwiese auf dem 1.-Mai-Platz wünschten sich die Umweltkids Berlin-Brandenburg im Bürgerhaushalt 2019. „Wir wollten, dass die Bienen, Insekten und Schmetterlinge hier mehr Futter finden und dann auch mehr Insekten das Insektenhotel nutzen“, begründete Umweltkid und Einreicher Yannik Irden die Idee.

Der Fachdienst Stadtanlagen im Rathaus nutzte den Vorschlag, um den kompletten Platz neuzugestalten. So wurden zunächst die Wege und Büsche von Unkraut befreit, Totholz entfernt, der Boden umgegraben, acht Tonnen Muttererde aufgefüllt und Rasensamen ausgesät. Im östlichen Bereich legten die Bauhofmitarbeiter ein ringförmiges Lavendelbeet an und versetzten das bestehende Insektenhotel in dessen Mitte. Anschließend streuten die Bauhofmitarbeiter Ulf Hirschmann und Marcel Slavik die Ansaat für die „gebietseigene Wildblumen- und Wildgräsermischung aus gesicherten Herkünften“ aus.

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Drei Blutpflaumen aus Spendenaktion gepflanzt

Indirekt beteiligt waren die Umweltkids auch an der Neupflanzung der drei Blutpflaumen entlang des Weges, der über den Platz führt. In einer gemeinsamen Spendenaktion mit der Unternehmer-Gemeinschaft Hohen Neuendorf (UGHN) beim letzten Adventsmarkt sammelten sie 800 Euro, welches sie für die Neupflanzung von Bäumen im Stadtgebiet verwenden möchten. Bürgermeister Steffen Apelt verdoppelte die Spendensumme – die drei durch den Bauhof neugepflanzten Blutpflaumen stammen aus diesem Anteil. Zu guter Letzt wurde im südlichen Bereich des Platzes ein weiteres Beet unter anderem mit Lavendel angelegt.

„Ich bin sehr stolz darauf, was wir hier geschaffen haben“, freut sich Bauhofleiterin und Landschaftsgärtnerin Anika Böttcher über das Ergebnis. „Die Neugestaltung des Platzes erfolgte allein durch die Bauhofmitarbeiter, ohne externe Hilfe.“ Die hierfür benötigten Ressourcen schätzt sie auf „zwei Tage á vier Mann“. „In Zusammenarbeit mit dem Fachdienst für Stadtanlagen wollen wir einige öffentliche Grünflächen im Stadtgebiet Stück für Stück nachhaltig, fachgerecht und bienenfreundlich aufwerten.“ Im Herbst sollen auf dem 1.-Mai-Platz weitere bienenfreundliche Sträucher gepflanzt und Blumenzwiebeln gesteckt werden, zudem sind ein bis zwei zusätzliche Sitzbänke geplant.

Von MAZonline

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