Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Kastanienlaub und Bruchholz
Lokales Oberhavel Kastanienlaub und Bruchholz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 23.10.2017
Die Laubsäcke werden auf dem Lkw entleert. Quelle: Helge Treichel
Anzeige
Birkenwerder

Die Entsorgung des Kastanienlaubes in Birkenwerder läuft auf Hochtouren. Bereits seit vier Wochen seien die Mitarbeiter des Bauhofes im Einsatz, um die Säcke abzuholen, sagt Bauhofleiter Peter Richter. Insgesamt erwarte er 4500 bis 5000 Säcke bis Anfang Dezember. Aus gegebenem Anlass bittet er darum, die Säcke nicht mit mehr als 25 Kilogramm zu füllen, da diese per Hand auf den Lastwagen gehoben werden müssten.

Mathias Babel und Marcel Manske im Kastanienlaubeinsatz (v. l.). Quelle: Helge Treichel

Das Laub komme auf die Laubdeponie und werde in einer eigenen Miete kompostiert. Die hohen Temperaturen töten dabei die Miniermotte ab, die ausschließlich Kastanien befällt und erheblich schädigen kann.

Anzeige

Jeweils zwei bis drei der insgesamt neun Mitarbeiter des Bauhofes sind gewärtig auch dabei, die rund 800 Regenwassereinläufe im Gemeindegebiet zu reinigen. Grundlage dafür sei eine vertragliche Vereinbarung mit dem Zweckverband „Fließtal“.

Peter Richter leitet den Bauhof der Gemeinde und präsentiert den Abholplan für die Entsorgung des Kastanienlaubs (r.) Quelle: Helge Treichel

Ein weiteres Aufgabenfeld sind die Grünanlagen. Dort erfolgt die letzte Mahd sowie die Herbstbepflanzung – und natürlich das Beseitigen des Laubes. Da die Pflege der Regenwassermulden seit diesem Jahr ebenfalls vom Bauhof übernommen wurde, würden auch diese gemäht. Und auch die Wanderwege würden von Unrat befreit sowie die Papierkörbe geleert.

Bis zum Ende dieser Woche habe das Abarbeiten der Sturmschäden an den Straßenbäumen im gesamten Gemeindegebiet gedauert, berichtet Peter Richter. Das Bruchholz sei direkt auf dem Lkw geschreddert und sofort zur Deponie gefahren worden. „Das Gros ist mit dem heutigen Tag erledigt“, so Richter am Freitag.

Von Helge Treichel