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Oberhavel Klassische Modelle und moderne Maschinen
Lokales Oberhavel Klassische Modelle und moderne Maschinen
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00:31 09.05.2018
Auf dem Traktoren- und Oldtimertreffen in Liebenwalde präsentierten die Teilnehmer rund 100 Fahrzeuge aus sieben Jahrzehnten. Quelle: Robert Roeske
Liebenwalde

Auf der Festwiese Am Kietz knatterten, tuckerten und rollten am Sonnabend rund 100 Traktoren und Oldtimer über das Gras. Dort versammelten sich zum siebten Mal Besitzer und Liebhaber alter und neuer Maschinen, um sich auszutauschen und die verschiedenen Modelle zu bestaunen. „Hier gibt es einen Spagat zwischen alter und neuer Technik“, sagte Veranstalter Torsten Schikowski vom Heimat-und Geschichtsverein Liebenwalde. „So kann man sehr gut sehen, wo die Entwicklung hingeht.“

Rund 100 Maschinen tuckerten zum 7. „Traktor Classics“-Treffen in Liebenwalde auf die Festwiese Am Kietz. Liebhaber, Teilnehmer und Tüftler konnten sich hier nach Lust und Laune die verschiedenen Modelle ansehen.

Von Modellen aus den 30er Jahren über Traktoren der 50er Jahre bis in die Gegenwart fuhren die unterschiedlichsten Drei-und Vierräder über den Platz. Neben der Vorführung der Fahrzeuge, einer Sonderschau von MAN-Ackerdieseln und der Vorführung alter und neuer Holztechnik gab es am Nachmittag zusätzlich eine große Technikvorführung mit Drehleitern der Feuerwehr. Dazu präsentierten die Landfrauen Oberhavel Handarbeitstechniken, parallel war auch das Feuerwehrmuseum Liebenwalde geöffnet.

Besessen vom „Virus Traktor

Traktoren sind meine Leidenschaft, von dem Virus bin ich richtig besessen“, gestand Frank Witte aus Grüneberg, der mit seinem Deutz F2L 514, Baujahr 1959, zum Treffen mit einer Geschwindigkeit von 18 Kilometern pro Stunde angereist war. Zuhause hat er noch weitere fünf Traktoren, an denen er gerne herumbastelt. Bis an die Ostsee ist er schon einmal mit einem seiner Traktoren gefahren und genießt das Gefühl von Abenteuer auf den Straßen.

„Landwirt bin ich nicht gewesen, es ist einfach ein riesiges Hobby, und zum Traktorentreffen komme ich gerne, um zu fachsimpeln und mir anzugucken, was ich noch nicht kenne“, sagt der 59-Jährige. Die Maschinen, die er besitzt, will er in ihrem Originalzustand pflegen, um sie so zu erhalten, wie sie sind. „Man kann einen Deutz nicht blau machen“, beschrieb er die besondere grüne Farbe seines mitgebrachten Fahrzeugs.

Kindheitsträume werden wahr

Ulrich Kant aus Zehdenick hat seinen UTB, Baujahr 1979, kurz nach der Wende gekauft. „Mit dem habe ich geackert, gepflügt, gemäht und geerntet“, erzählte der 80-Jährige. Er ist bei jedem Traktorentreffen in der Region dabei. Auch der Neuruppiner Ronny Schönherr zeigt gerne seinen Unimog von 1978. „Damit habe ich mir einen Kindheitstraum erfüllt“, sagte er.

Von Christina Koormann

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