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Oberhavel Kooperation: Gemeindebrief und Stadt-Magazin
Lokales Oberhavel Kooperation: Gemeindebrief und Stadt-Magazin
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12:57 19.02.2018
Vorn Kremmen-Magazin, hinten Gemeindebrief. Oder andersrum. Andrea Busse, Thomas Triebler und Matthias Dill (v.l.) mit dem Heft. Quelle: Robert Tiesler
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Kremmen

Die Kirchengemeinde und die Stadt Kremmen gehen eine Kooperation ein. In der kommenden Woche erscheint der Gemeindebrief erstmals gemeinsam mit dem „Kremmen-Magazin“. Letzteres erschien seit 2014 nicht mehr, wie Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) am Donnerstag erzählte. Alledings ist es nicht verteilt worden, sondern es lag an bestimmten Orten in der Stadt aus. Der evangelische Gemeindebrief hingegen erscheint schon seit langem alle zwei Monate. Bislang sind 1500 Exemplare immer an die kirchlich gebundenen Haushalte gegangen.

Titelseite des Kremmen-Magazins. Quelle: Robert Tiesler

Nun ist alles anders. Das neue, Anfang Februar erscheinende 52-seitige Heft besteht zur Hälfte aus dem Gemeindebrief, zur anderen Hälfte aus dem „Kremmen-Magazin“. 5000 Exemplare sollen gedruckt werden. Die Verteilung – auch in den Ortsteilen – organisiert die Kirchengemeinde. Übrigens auch in Flatow und Hohenbruch, die nicht zum Pfarrsprengel gehören. Ziel ist es, das Heft an alle Kremmener Haushalte zu verteilen.

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„Als neuer Bürgermeister war es immer mein Ziel, das Kremmen-Magazin wieder zu beleben“, sagte Sebastian Busse. Darum kümmert sich, mit weiteren Helferinnen, Andrea Busse vom Tourismusbüro. Allerdings sei die Arbeit daran ein zeitliches Problem gewesen. Matthias Dill, der für die Kirche den Gemeindebrief zusammenstellt, habe dann die Idee zur Zusammenarbeit geäußert. „Wir beteiligen uns als Stadt an den Druckkosten“, so Busse weiter. Einen genauen Betrag wollte er am Donnerstag nicht nennen. Das Geld sei im Haushalt für Werbungskosten aber eingestellt, so der Bürgermeister. Wie auch bisher geben Sponsoren Geld hinzu – im Gemeindebrief waren im hinteren Teil des Heftes schon immer auch Anzeigen von lokal tätigen Unternehmern gewesen.

Titelseite des Gemeindebriefes. Quelle: Robert Tiesler

Ein Jahr lang ist ein Probelauf geplant, das sind sechs Ausgaben der Doppelzeitschrift, die allerdings nicht immer 52 Seiten dick sein wird. Der Gemeindekirchenrat hat zugestimmt. Wie Sebastian Busse sagte, sei das seitens der Stadt „Aufgabe der laufenden Verwaltung“. Er wolle ein klares Zeichen zur Zusammenarbeit setzen.“ Für beide Seiten ist das Projekt Neuland. Denn ob alle Kremmener die Kircheninformationen mit dem Magazin bekommen wollen, und ob das überall gut ankommt, weiß niemand. Ebenso ob die Mitglieder der Kirchengemeinde wollen, dass alle Kremmener auch über interne Aktivitäten so umfassend informiert werden.

„Wir haben 40 Verteiler in allen Orten“, sagte Matthias Dill. Derzeit ist noch unklar, wie viele Hefte gebraucht werden, weil es in der Verwaltung keine Angaben über die genaue Zahl der Haushalte in Kremmen gibt.

Von Robert Tiesler

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