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Kremmen Bürgermeister Busse warnt vor unlauteren Verkaufsgesprächen
Lokales Oberhavel Kremmen Bürgermeister Busse warnt vor unlauteren Verkaufsgesprächen
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13:08 10.09.2019
Das Rathaus in Kremmen. Quelle: Robert Tiesler
Kremmen

Vermehrt erkundigten sich in den vergangenen Tagen Gewerbetreibende bei der Stadtverwaltung in Kremmen nach der Legitimation von Anzeigenverkäufern, die vorgeben, von der Stadt Kremmen mit der Neugestaltung der Internetseite beauftragt worden zu sein und im Zuge dessen Anzeigen verkaufen zu wollen.

Das Verkaufsgespräch sei als unangenehm empfunden worden, und es sei zum Teil aggressiv und mit Druck argumentiert worden, dass zum Beispiel Berufskollegen bereits gebucht und bezahlt hätten und bei Nichtbuchung eine Suche nach dem jeweiligen Unternehmen künftig erfolglos bleiben würde.

„Die Stadt Kremmen hat keinen derartigen Auftrag legitimiert und beabsichtigt auch nicht, dies künftig zu tun“, sagt Bürgermeister Sebastian Busse (CDU). Gewerbetreibenden, die in ähnlicher Weise zur Unterzeichnung eines Auftrages aufgefordert wurden, werden um entsprechende Hinweise gebeten. Busse mahnt zur Vorsicht und bittet darum, sich von Verkäufern, die vorgeblich im Auftrag der Stadt oder des Bürgermeisters handeln, stets eine Visitenkarte und ein etwaiges Empfehlungsschreiben geben zu lassen. „Auch die Prüfung eines Angebotes sollte stets sorgfältig und in Ruhe möglich sein, erst recht dann, wenn Sie keines angefordert haben“, so Busse weiter.

Er bittet darum, sich nicht drängen zu lassen und im Zweifel bei der Verwaltung unter 033055/99 80 nachzufragen. „Die Stadt Kremmen arbeitet nur äußerst selten mit Verlagen zusammen, deren Produkte durch Werbung finanziert werden“, sagt Sebastian Busse. „Eine Ausnahme bildete in diesem Jahr eine Kooperation mit dem Bender-Verlag, der hauptsächlich Angebote für Kommunen erarbeitet.“ Das Projekt „Map One“ auf kremmen.de sei abgeschlossen, und es finde aktuell keine Akquise statt. „Nach Rücksprache mit dem Verlag kann nicht ausgeschlossen werden, dass hier Trittbrettfahrer unterwegs sind“, so Busse.

Von MAZonline

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