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Kremmen Bauausschuss berät: Wie geht’s weiter mit der alten Schulsporthalle?
Lokales Oberhavel Kremmen Bauausschuss berät: Wie geht’s weiter mit der alten Schulsporthalle?
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19:22 08.01.2020
Was passiert mit der alten Halle? Quelle: Robert Roeske
Kremmen

Die Kremmener Stadtverordneten hatten über die Weihnachtszeit eine Hausaufgabe bekommen. Am Donnerstagabend ist die Zeit, Ideen und Vorschläge auf den Tisch zu packen. Es geht – einmal mehr – um die Zukunft der alten Schulsporthalle.

Ursprünglich stand fest, dass die saniert werden soll. Von 870 000 Euro war in diesem Zusammenhang die Rede. Doch im Dezember kam für die Stadtverordneten der Schock. Denn der sechsstellige Betrag reiche nicht aus, um die Schulsporthalle für die nächsten 30 Jahre nutzen zu können. Laute eines neuen Gutachtens seien dafür 2,6 Millionen Euro nötig. „Aus meiner Sicht würde ein Neubau weniger kosten“, sagte Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) später in einem Gespräch mit der MAZ. Als im Mai 2018 von einem neuen Schulkomplex mit integriertem Sportraum die Rede war, standen 2,25 Millionen Euro zur Debatte.

Drei Jahre ist es mittlerweile her, dass die alte Sporthalle für den Schulsport gesperrt worden ist– im April 2017. Ein Jahr später ist nach einem weiteren Gefahrengutachten die Halle ganz gesperrt worden. Seitdem wird in Kremmen darum debattiert, was mit dem Bau passieren soll: sanieren oder abreißen und etwas Neues bauen. Der komplette Schulsport findet seitdem unter nicht immer einfachen Bedingungen in der Stadtparkhalle statt. Vereine sind mit ihren Trainings teilweise auch auf andere Sportstätten ausgewichen.

Bürgermeister Sebastian Busse hatte zur am Donnerstag geplanten Sondersitzung des Bauausschusses gesagt, dass die Abgeordneten dort Farbe bekennen sollen.

Beginn ist um 18 Uhr im Saal des Rathauses. In der Einwohnerfragestunde haben auch die Bürger die Gelegenheit, sich zu äußern. Die Diskussion zur Turnhalle und allgemein zur Erweiterung der Goetheschule ist dann der einzige größere Tagesordnungspunkt.

Von Robert Tiesler

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