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Kremmen Diskussion über Löschbrunnen im Wald
Lokales Oberhavel Kremmen Diskussion über Löschbrunnen im Wald
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17:28 25.10.2019
Eine Starkbuche im Wald bei Beetz. Quelle: Detlef Hase
Kremmen

Speziell Kremmen, Sommerfeld und Beetz haben viele Nadelbäume in den Wäldern. Zwar sind die Orte von größeren Waldbränden bislang verschont worden. Aber die Frage ist: Was wäre wenn ...? Die Fraktion UWG/LGU-SPD in der Kremmener Stadtverordnetenversammlung brachte einen Antrag ein. Es geht um den Bau von Feuerlöschbrunnen an verschiedenen Stellen der Wälder. „Wir müssen nach Lösungen suchen“, sagte Jürgen Kurth (UWG/LGU), der Sommerfelder Ortsvorsteher, am Donnerstagabend.

Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) sagte, dass das Land zwar solche Feuerlöschbrunnen fördere, die Hürden dafür aber sehr hoch seien. Wolfgang Lützow von der Forstbetriebsgemeinschaft Kremmen erklärte dazu, dass es diese Förderung vom Land aber nur gebe, wenn die Stadt Kremmen auch im Besitz des betreffenden Waldes sei, auch sei eine bestimmte Größe nötig sowie ein Katastrophenplan. Insbesondere der Wald in der Beetzer Heide gehört aber nicht der Stadt, sondern der Gesellschaft DBU Naturerbe.

„Waldbrände sind eine große Gefahr bei Trockenheit“, so Förster Wolfgang Lützow weiter. „Wir hatten bisher großes Glück.“ Zudem liege das Problem nicht nur beim Löschwasser. Wie Stadtbrandmeister Gerd Lerche erklärte, könne Löschwasser aus der Kläranlage geholt werden, auch gebe es Unternehmen wie die Orion Agrar GmbH, der Spargelhof und die Firma Berger, die beim Löschwasser kräftig helfen würden. Man wolle sich nun auch mit dem Bundesforst beraten, ob zumindest dort Brunnen gebaut werden können. Dafür stimmte auch die große Mehrheit der Abgeordneten.

Von Robert Tiesler

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