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Kremmen Doppel-Magazin von Stadt und Kirche erscheint seit einem Jahr
Lokales Oberhavel Kremmen Doppel-Magazin von Stadt und Kirche erscheint seit einem Jahr
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00:22 09.02.2019
Erscheinen gemeinsam: Kremmen-Magazin und Gemeindebrief. Quelle: Robert Tiesler
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Kremmen

In diesen Tagen wird in Kremmen und den Ortsteilen wieder ein Heft verteilt, das von gleich zwei Institutionen betreut wird. Seit nun einem Jahr erscheint das „Kremmen-Magazin“ der Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde in Kremmen. Eine Zusammenarbeit, die sehr gut funktioniert, wie beide Seiten erklären.

Der Gemeindebrief ist auch schon vor dieser Zusammenarbeit im Zwei-Monatsrhythmus erschienen. Das Kremmen-Magazin gab es sehr sporadisch als quadratisches Heft, allerdings selten mit wirklich aktuellen Inhalten. Seit dem Februar 2018 ist es so, dass auf der Rückseite des Gemeindebriefes das Kremmen-Magazin zu lesen ist – oder andersrum, je nachdem, womit der Leser anfängt oder was ihm wichtiger erscheint.

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Kooperation zwischen Gemeindebrief und Kremmen-Magazin. Andrea Busse, Pfarrer Thomas Triebler, Matthias Dill (r.) vor einem Jahr. Quelle: Robert Tiesler

„Es läuft sehr gut“, sagte Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) am Dienstag. „Das Heft wird sehr positiv angenommen.“ Er habe nicht eine schriftliche Beschwerde zum Magazin erhalten. Der Stadtverordnete Reiner Tietz (Linke) hatte allerdings zum Start Anfang 2018 bemängelt, dass die Trennung von Kirche und Staat mit der Zusammenarbeit nicht eingehalten werde.

Allerdings, so der Bürgermeister, müsse man die beiden Heftteile dennoch getrennt betrachten. Es gebe auch keine Absprachen über die jeweiligen Inhalte. „Die Inhalte und die Texte sind gut“, so Sebastian Busse. „Aber vielleicht sollten wir noch mehr über die Stadtverordnetenversammlungen berichten“, räumt er ein.

Die Hefte vor einem Jahr. Quelle: Robert Tiesler

Andrea Busse vom Tourismusinformationspunkt kümmert sich darum, dass das Kremmen-Magazin erscheinen kann. „Dieses Mal hatte ich es das erste Mal, dass ich am 1. Februar angerufen worden bin, wo denn das Magazin bleibt“, erzählte sie am Dienstag. „Wir haben manchmal ein bis zwei Tage Verzögerung bei der Zustellung.“ Das liege daran, dass es im Dezember und auch jetzt Einleger gibt, die per Hand hinzu gefügt werden müssen. „Die Beilagen kommen sehr gut an, für den Bürgerhaushalt hatten wir danach doppelt so viele Vorschläge wie im vergangenen Jahr“, erzählte Andrea Busse. Meist umfasse das Kremmen-Magazin 27 Seiten, im aktuellen Heft sind es aus technischen Gründen nur 23. „Die Seiten kriegen wir aber immer voll.“

Zufriedenheit herrscht auch in der evangelischen Kirchengemeinde. Dort ist Matthias Dill für das Heft zuständig – er hatte auch vorher schon regelmäßig den Gemeindebrief zusammengestellt. Nach kleinen Startschwierigkeiten, „haben wir jetzt keine Probleme mehr, es läuft gut“, sagte er. Auch beobachte er, dass es vermehrte Nachfragen zu Veranstaltungen gibt, seitdem das Heft an alle Kremmener Haushalte geht.

Von Robert Tiesler

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