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Kremmen Eine Riesen-Erdbeertorte für den guten Zweck
Lokales Oberhavel Kremmen Eine Riesen-Erdbeertorte für den guten Zweck
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00:19 06.06.2018
Tortenanschnitt mit Kremmens Erntekönigin Anja Mink (2.v.l.), Frank Zander (3.v.l.) und Spargelhofchef Malte Voigts (r.). Quelle: Robert Roeske
Kremmen

Als Kultstar Frank Zander Sonntagmittag mehr als pünktlich auf den Spargelhof Kremmen kam, gab es erst einmal eine Tasse Kaffee. Doch Ruhe zum Genießen hatte er nicht, denn eine große Traube Menschen wartete auf den Musiker, der die 1,80 mal 1,80 Meter große Riesen-Erdbeertorte anschneiden sollte.

Frank Zander kam zum Tortenanschnitt nach Kremmen. Der Erlös aus dem Tortenverkauf ist für seine Obdachlosenweihnachtsfeier.

Durch den Verkauf der Torte kamen bis zum Abend 1346 Euro zusammen, die für die Obdachlosen-Weihnachtsfeier sind, die der Berliner seit Jahren ausrichtet. Der Spargelhof erhöhte die Spendensumme auf 1500 Euro, verriet Spargelhofchef Malte Voigts.

Neugierig auf den Kultstar

„Ich mache gerade Urlaub in Nassenheide und habe in der Zeitung von Zanders Besuch gelesen. Ich finde es toll, dass er sich engagiert und Leute zu Weihnachten bewirtet“, erzählte Jürgen Weniger aus Querfurt, der den Sänger einmal persönlich treffen wollte. Mit gezücktem Tablet wartete er auf den richtigen Moment für ein Foto. Davon wurden auf dem Spargelhof viel geschossen.

Immer wieder musste Zander das Kuchenstückeschneiden unterbrechen und mit seinen Fans posieren. Er tat es gerne, hatte stets auch einen flotten Spruch auf den Lippen. Auch Angela Jimenez Queiro aus Oranienburg nutzte die Gelegenheit für ein Selfie mit dem Star. „Sonst sieht man ihn ja nur im Fernsehen.“, freute sie sich beeindruckt.

120 Kilogramm schwere Torte

Für die 120 Kilogramm schwere Erdbeertorte, die mit einem Bagger gebracht worden war, waren 60 Kilo Erdbeeren, 50 Kilo Pudding, 25 Kilo Gelatine sowie 2,5 Stunden Arbeitszeit von drei Mitarbeitern nötig. Nun stehe bei den Heidelbeeren der Saisonbeginn bevor, während die Spargelzeit zu Ende geht, so Voigts, der am Sonntag auch zum Kinderfest geladen hatte. „Von den geplanten 1100 Tonnen Spargel sind 950 geerntet.“ April und Mai seien die Haupt-Spargelmonate, im Juni klinge das Geschäft aus. Erntete man anfangs 50 Tonnen des Edelgemüses pro Tag, seien es jetzt nur noch 20 Tonnen. Daher konnte auch schon die Hälfte der 320 Erntehelfer wieder nach Hause fahren. Es sei eine gute Saison, resümierte der Spargelhofchef, der hofft in diesem Jahr schon Mitte Juni mit der Heidelbeerernte beginnen zu können.

Am 17. Juni soll zudem die neue Erntekönigin auf dem Spargelhof gekrönt werden.

Von Ulrike Gawande

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