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Kremmen Einzug im Juli: Neues Woba-Haus ist fast fertig
Lokales Oberhavel Kremmen Einzug im Juli: Neues Woba-Haus ist fast fertig
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00:25 25.05.2019
Katja Böhm und Steffen Luftmann ziehen bald nach Kremmen. Quelle: Enrico Kugler
Kremmen

Er hat schon mal den Zollstock dabei. Messen, ob in der neuen Wohnung alles passt. Für Katja Böhm und ihren Lebensgefährten Steffen Luftmann beginnt im Juli ein neuer Lebensabschnitt. Sie werden in eine neue Wohnung ziehen und Beetz dafür verlassen.

Diese Wohnung befindet sich im neuen Gebäude, das die Kremmener Woba an der Ruppiner Chaussee bauen ließ. Dort entstanden seit April 2018 zwölf Wohnungen – fünf Drei-Raum-Wohnungen und sieben Zwei-Raum-Wohnungen. Wie Eckhard Kuhn, der Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Kremmen, am Dienstag sagte, sind derzeit noch zwei Wohnungen frei. Die zwölf Einheiten sind zwischen 63 und 73 Quadratmeter groß, die Kaltmiete liegt bei 7,80 Euro pro Quadratmeter.

Das Haus an der Ruppiner Chaussee. Quelle: Enrico Kugler

„Wir wohnen jetzt in Beetz zur Miete“, erzählt Katja Böhm. „Aber wir wollen uns vergrößern.“ Dabei streicht sie sich lächelnd über ihren Bauch. Sie und ihr Freund erwarten Nachwuchs. Bis es so weit ist, soll der Umzug über die Bühne gegangen sein. „Wichtig war uns, dass es eine Drei-Raum-Wohnung ist“, erzählt die 28-Jährige. Dass es einen Balkon gibt, findet sie auch gut. Ebenso dass sie nun am Kremmener Stadtrand wohnen werden. „Hier ist ein bisschen mehr los, und wir haben zu Fuß eine Einkaufsmöglichkeit.“ Steffen Luftmann (29) nutzte den Besuch am Dienstag, um schon mal ein wenig was auszumessen. Viele Möbel kommen aus Beetz mit, die Küche wird neu sein. Die Länge des Arbeitsweges wird sich für beide kaum ändern. Sie arbeitet in der Sommerfelder Sana-Klinik, er ist Dienstleister.

Woba-Chef Eckhard Kuhn (r.) zeigt Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse die Wohnungen. Quelle: Enrico Kugler

Ein bisschen was ist noch zu tun am neuen Wohnhaus, sagt Eckhard Kuhn. Die Fußbodenleger arbeiten noch, das Treppenhaus soll bis Juni fertig sein. Draußen fehlen noch Grünanlagen, auf dem Hinterhof sollen noch zwei Bäume gepflanzt werden, daneben wird es Sitzgelegenheiten geben. Auch Fahrradständer und Briefkästen bekommen noch ein Platz in den Eingangsbereichen.

1,4 Millionen Euro hat die Woba an der Ruppiner Chaussee investiert. An der Gerhard-Henniger-Straße könnte demnächst ein zweites, baugleiches Haus entstehen. „Wir haben noch Interessenten“, sagte Eckhard Kuhn. Der Bau sei aus seiner Sicht denkbar. Auch dort könnte es Zwei- und Drei-Raum-Wohnungen geben. Dass es auch eine hohe Nachfrage an Ein-Raum-Wohnungen gibt, sei dem Woba-Chef klar. Wenn er diese aber auf dem geplanten Gelände neben dem Pflegeheim baue, dann müsste er auch für mehr Parkplätze sorgen – das sei problematisch, weil die Parkplatzsituation an den Wohnblöcken zwischen Ruppiner Chaussee und Gerhard-Henniger-Straße sowieso schon schwierig sei, so Kuhn.

Ein bisschen was ist noch zu tun. Quelle: Enrico Kugler

Mit den zwölf neuen Wohnungen hat die Woba in Kremmen insgesamt 226, plus etwa 100, die sie für die Stadt Kremmen verwaltet.

Von Robert Tiesler

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