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Kremmen Enrico Wießner ist der neue Leiter im Bauamt
Lokales Oberhavel Kremmen Enrico Wießner ist der neue Leiter im Bauamt
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17:21 10.07.2019
Enrico Wießner hat am 1. Juli seinen neuen Job als Leiter des Bauamtes in Kremmen angetreten. Quelle: Robert Tiesler
Kremmen

In der Kremmener Verwaltung sind das Bauamt und das Ordnungsamt wieder getrennte Abteilungen. Am 1. Juli trat der neue Bauamtsleiter Enrico Wießner seinen Dienst an. Ein bisschen habe er sich schon in der Stadt und den Ortsteilen umschauen können, sagte er. Immerhin gibt es mit der Sanierung der Turnhalle auf dem Schulgelände, dem Bau der Feuerwehr und den Überlegungen zu einer Schulerweiterung mehrere große Projekte in der Stadt. Das erste Mal offiziell vorgestellt wird er am 25. Juli in der Sitzung der Stadtverordneten.

Sein erster Eindruck von Kremmen: „Es ist alles ein bisschen ruhiger, gemütlicher und kleiner.“ Genau das wollte er, denn bislang arbeitete er immer in Großstädten. Ursprünglich stammt er aus Torgau in Nordsachsen. „Dort bin ich groß geworden und dort habe ich auch mein Abi gemacht“, erzählt er. Danach ging er zur Bundeswehr. In Cottbus studierte er später Stadt- und Regionalplanung. „Da schließt sich jetzt für mich der Kreis“, sagt er. In seiner Studienzeit sei es beispielsweise auch um Flächennutzungspläne gegangen.

2002 zog er der Liebe wegen nach Berlin, arbeitete dort anderthalb Jahre in einer Ingenieursgesellschaft, wechselte dann zur BVG-Tochter Vereinte Verkehrsreklame, die dann später zur Firma Wall wurde. Bei Wall arbeitete er lange im Außenwerber-Bereich, war dort spezialisiert auf Stadtmöbel und Projektleiter für den Aufbau. „Da war 15 Jahre lang. Aber wie es manchmal so ist, irgendwann wird es Zeit, zu wechseln.“

Seine Frau entdeckte die Stellenanzeige

Er arbeitete bei Wall immer in Großstädten, in Berlin, Köln oder München, er war viel unterwegs, für die Familie daheim in Lehnitz blieb immer weniger Zeit. Seine Frau war es, die die Stellenanzeige betreffs der Kremmener Bauamtsleitung entdeckt hat. Nach kurzer Überlegung bewarb er sich – und bekam letztlich die Stelle.

„Als ich angefangen habe, hörte ich hinten die Hühner gackern und auf der anderen Seite die Störche klappern. Man kommt schon runter, wenn man herfährt. Als ich das erste Mal nach Kremmen kam, durch die Altstadt fuhr, da war das idyllisch.“ Für ihn ist klar: Da will er bleiben, auch wenn es innerhalb der Arbeit sicherlich nicht immer idyllisch bleibt. Es ist einiges zu tun. „Bei dem, was in der Stellenausschreibung alles stand, wären das in größeren Betrieben drei Stellen“, sagt er und schmunzelt. „Aber ich will hier jetzt meine Erfahrung einbringen.“ Hilfe bekommt er von Susanne Tamms, die bislang das Bau- und Ordnungsamt leitete, nun wieder ausschließlich für die Ordnung zuständig ist. „Für mich ist jetzt der Reiz, die Arbeit mit den neuen Kollegen umzusetzen“, so der 43-Jährige.

Von Robert Tiesler

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