Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kremmen Ex-Erntekönigin Beata fährt heute die Ernte ihres Lebens ein und heiratet
Lokales Oberhavel Kremmen Ex-Erntekönigin Beata fährt heute die Ernte ihres Lebens ein und heiratet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 07.08.2018
Ein Glas Sekt auf dem Marktplatz Kremmen – bei der Schnitzeljagd probierten die zwei schon mal „geliehene“ Hochzeitssachen an. Quelle: privat
Kremmen

Beata Waschinsky (30) aus Kremmen ist in der Stadt bekannt wie ein „bunter Hund“ – kein Wunder. Beata war 2016/2017 Erntekönigin und das „Aushängeschild“ der Stadt. Sogar bei der TV-Serie „Tüll oder Tränen“ stand sie als Erntekönigin vor der Kamera. Und auch bei der Grünen Woche hat sie sicherlich viele bewundernde Blicke vom Publikum eingeheimst. Doch jetzt ist die gebürtige Polin unter der Haube. Heute gibt sich die studierte Lehrerin mit ihrem Schatz, dem Krankenpfleger Ricky Schlichting, das Ja-Wort. Selbstverständlich wird in Weiß geheiratet. „Das Kleid hab’ ich in Berlin gekauft. Ich hatte nur sechs Kleider probiert und schon war das richtige gefunden“, sagt Beata. Wie es sich anfühlt, im Walle-Brautkleid umherzuspazieren, hat sie schon mal vorab probiert. Bei der obligatorischen Schnitzeljagd durch Kremmen hat ihr eine Kollegin aus der Goethe-Grundschule ihr weißes Hochzeitskleid geliehen. Für Ricky Schlichting wurde ein zünftiger Frack mit Zylinder mitgebracht.

Bei ihrer Berliner Gast-Familie hat Beata ihren Ricky kennengelernt

Beatas Kollegen haben sich auch die Aufgaben für die Schnitzeljagd ausgedacht, bei der das Paar an jeder Station Aufgaben lösen und knifflige Situationen bewältigen musste. Los ging die wilde Jagd bei Beata und Ricky zu Hause, von dort rüber zum Markt, dann zur Kita und schließlich musste das fiktive Kind bei der Oma abgegeben werden – Ex-Goethe-Grundschullehrerin Doris Malinowski war in die Oma-Rolle geschlüpft.

Beata und Ricky kennen sich schon seit über elf Jahren, aber erst vor sechs Jahren hat es zwischen den beiden richtig gefunkt. Das erste Mal hat sich das Paar 2007 bei der Gastfamilie kennengelernt, bei der Beata Waschinsky damals wohnte, als sie spontan von Polen nach Berlin zog. „Ich hatte in Polen die deutsche Sprache studiert und wollte nicht nur in Deutschland leben, sondern auch Großstadt-Flair erleben“, erinnert sich Beata.

Auf Facebook fanden die zwei sich dann schließlich wieder

Fünf Jahre später „stolperte“ sie dann über eine Facebook-Freundschaftsanfrage. Der schüchterne junge Mann Ricky Schlichting, den sie einst in ihrer Gastfamilie kennengelernt hatte, hat so Kontakt zu Beata aufgenommen. „Wir haben uns an der Weltzeituhr am Alexanderplatz verabredet“, sagt Beata. „Sein sympathisches Lächeln hat mich gleich angesprochen.“ Bei Starbucks um die Ecke trinken die zwei zusammen einen Kaffee, essen danach noch ein Eis beim Italiener nebenan. „Wir haben uns über Gott und die Welt unterhalten und hatten immer Gesprächsstoff“, so Beata Waschinsky. Und schon bald war klar – die zwei gehören zusammen wie „Latsch und Bommel“.

Wir wussten schon immer, dass wir mal heiraten wollen

Und die Lehrerin sollte recht behalten. „Wir wussten eigentlich schon immer, dass wir mal heiraten wollen. Aber irgendwie war nie die Zeit dafür. Außerdem sollte es eine große Hochzeit werden, für die wir noch ein bisschen sparen wollten.“

Pläne hat das junge Paar auch schon geschmiedet. Die Hochzeitsreise soll zum Land des Lächelns gehen. Schon bald starten die beiden nach China.

Von Jeannette Hix

Der Lärm war beängstigend: Zwei Kampfflugzeuge der Bundeswehr sorgten mit ihren Tiefflügen dafür. In einer Höhe von nicht mal 500 Metern überflogen die Kampfjets den Ort.

06.08.2018

Am Wochenende findet in Kremmen ein Open-Air-Punk-Festival am Oranienburger Weg statt. 40 Bands wie „Babbon show“ aus Schweden und die „Terrorgruppe“ aus Berlin haben sich angekündigt. Und weil sich über Musik bekanntermaßen ja nicht streiten lässt, werden auch wieder um die 2500 Fans aus dem In- und Ausland erwartet.

07.08.2018

Vor kurzem hatten wir berichtet, dass die Kremmener Post von 12 bis 15 Uhr dicht macht. Die lange Schließzeit ist bei vielen Anwohnern aus und um Kremmen auf Unverständnis gestoßen. Jetzt hat sich Post-Betreiberin Kerstin Schneider geäußert.

02.08.2018