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Kremmen Wenn jede Sekunde zählt
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00:24 02.05.2019
Insgesamt 26 Kameraden der Wehr aus Staffelde und Groß-Ziethen nahmen an der Schulung teil. Quelle: Blaulichtreport - Oberhavel
Staffelde

„Im Ernstfall geht es bei der Rettung von Unfallopfern aus Pkws um Sekunden“, weiß John Wehden, Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Staffelde/Groß-Ziethen/Flatow. Die Kameraden seiner Wehr sind auf derlei Ernstfälle zukünftig bestens vorbereitet – sie absolvierten am vergangenen Sonnabend auf der Wache in Staffelde eine Fortbildung zu ebendiesem Thema.

Mit Hilfe alter Schrottautos wurden Unfallsituationen nachgestellt. Quelle: Blaulichtreport - Oberhavel

Neben jeder Menge Theorie standen für die 26 Kameraden, die an der Schulung teilnahmen, vor allem praktische Übungen im Fokus. Drei alte Fahrzeuge, die teils auf der Seite und auf dem Dach lagen, hielten als Übungsobjekt her und wurden von den Feuerwehrleuten unter den Argusaugen zweier Ausbilder in Beschlag genommen. Mitgebracht hatten diese zudem jede Menge Rettungsgeräte neuester Generation, über welche die Freiwillige Feuerwehr Staffelde/Groß-Ziethen/Flatow selbst gar nicht verfügt. Diese austesten zu können war für die Kameraden dennoch lehrreich.„Die Ausbilder haben uns zudem viele Tipps und Tricks gezeigt, wie wir mit unserer eigenen Technik noch effektiver und schneller arbeiten können“, berichtet John Wehden. „Wenn Sekunden zählen und der Notarzt beim Einsatz erklärt, der Patient müsse jetzt sofort aus dem Fahrzeug raus, können genau solche Erfahrungen den Unterschied machen“, weiß der Ortswehrführer.

Trainiert wurde der Ernstfall in Unfallsituationen. Quelle: Blaulichtreport - Oberhavel

Überhaupt erst möglich gemacht hat die Schulung der Förderverein der Wehr. „Die Kosten von rund 2200 Euro für Ausbilder und Schulungsmaterial wurden komplett vom Förderverein übernommen“, berichtet John Wehden. Er ist dankbar für diese Unterstützung und findet: „Das ist eine Menge Geld, doch das, was die Kameraden aus diesem Tag mitgenommen haben, ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen“.

Auch er selbst hatte seine Aha-Momente während der Schulung: „Wie wir die Situation einer Dachöffnung mit einem Rettungszylinder gelöst haben, da war ich baff. So wäre ich vor der Schulung niemals an die Sache rangegangen. Aber es hat funktioniert, das war beeindruckend.“

Von Nadine Bieneck

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