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Kremmen Fußball: FCK wird zum Anlaufpunkt für Samba-Kicker
Lokales Oberhavel Kremmen Fußball: FCK wird zum Anlaufpunkt für Samba-Kicker
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16:44 05.03.2019
Edglevison (l.), Anderson (2.v.r.) und Luiz Felipe (r.) sind die drei neuen Südamerikaner im Dress des FC Kremmen um Trainer Thomas Heyer. Quelle: Robert Roeske
Kremmen

Seit dem Sommer des vergangenen Jahres haben brasilianische Fußballspieler einen festen Platz im Kader des Fußball-Kreisoberligisten FC Kremmen. Mit Welderson Apolinario da Rocha und Marcus Vinicius Rossi Lourenco da Silva standen zwei Südamerikaner in der Hinrunde für den FCK auf dem Platz, wobei besonders Welderson mit 13 Treffern großen Eindruck hinterließ. Beide verließen aber zum Ende der Hinrunde Kremmen und Deutschland wieder.

Inzwischen sind mit Edglevison Ramos Dos Santos, Anderson da Silva Cadete und Luiz Felipe da Sila Lima allerdings schon wieder drei neue Kicker vom Zuckerhut beim FCK und mehr und mehr stellt sich die durchaus berechtigte Frage, seit wann die Copacabana und die Ackerbürgerstadt so ein enges Verhältnis zueinander haben. „Der Erstkontakt im vergangenen Sommer kam über den ehemaligen Bärenklauer Trainer Philipp Andersen zustande. Ein Brasilianer, der in Berlin wohnt, betreibt eine Spieleragentur und vermittelt brasilianische Spieler nach Deutschland“, erläutert FCK-Manager Sandy Lüdtke die Kontaktaufnahme.

Sportlicher Glücksfall für Kremmen

Gerade sportlich für den FCK ein Glücksfall, mit dem kaum einer gerechnet hat: „Wir hatten im vergangenen Sommer einen großen personellen Umbruch, viele sahen uns sogar als Abstiegskandidaten. Die beiden Brasilianer kamen damals zum genau richtigen Zeitpunkt und haben uns enorm weitergeholfen. Ihr plötzlicher Abgang zum Ende des Jahres war allerdings genauso überraschend wie ihr Kommen“, so Trainer Thomas Heyer. Auch das nun erneut drei Sambakicker im FCK-Trikot auflaufen, kam überraschend. Heyer freut es. „Auch die drei Jungs helfen uns weiter.“ Generell beschreibt der FCK-Coach die neuen Spieler als extrem ehrgeizig, technisch versiert und kommunikativ. „Sie sind sehr lebensfroh und immer beim Training. Zwar mussten sie sich noch an den robusteren Fußball in Deutschland gewöhnen, aber das passt schon“, so Heyer, der seine Spielvorbereitung nun auch mit einigen portugiesischen Vokabeln anreichern muss. „Die Jungs sprechen kein Deutsch, wir verständigen uns mit Händen und Füßen oder mit dem Google-Übersetzer.“

Wie lange jedoch die drei Sambakicker in Deutschland bleiben, weiß keiner. „Es gibt für Brasilianer ein normales Visum für drei Monate und ein Studentenvisum für ein Jahr. Wir planen daher erstmal bis zum Sommer“, so Lüdtke. „Klar helfen uns die Jungs, aber wir würden gerne natürlich auch viele regionalverbundene Spieler holen“, so der Manager abschließend.

Von Knut Hagedorn

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