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Kremmen Die vergessene „Null“: Ein Ort an der L17 in Aufregung
Lokales Oberhavel Kremmen Die vergessene „Null“: Ein Ort an der L17 in Aufregung
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00:21 01.06.2019
Alte Dorfstraße, L17, in Groß-Ziethen: Die Seitenbereiche wurden erst vor kurzem erneuert. Quelle: FOTO: Robert Tiesler
Groß-Ziethen

Der Puls von Astrid Braun fährt wieder runter. „Wir waren alle sehr verwirrt, als wir hörten, dass die zweiwöchige Umleitung wegen Bauarbeiten an der A10-Anschlussstelle Oberkrämer durch unseren Ort führen soll“, sagt die Ortsvorsteherin. „Die Grafik der Umleitung war falsch. Gemeint ist die L170 über Kremmen. Wir haben in Groß-Ziethen aus Richtung Schwante kommend ja ein Durchfahrtsverbot für Lkw.“

Die Erleichterung im Ort ist groß. Steffen Schütz, Pressesprecher der Havellandautobahn GmbH, korrigiert: „In der Tat ist die L170 gemeint“, schreibt er. „Die Stecke, die von Schwante weiter über Kremmen nach Staffelde führt, ist die Umleitungsroute. Groß-Ziethen wird nicht berührt.“

Umleitung L170 Quelle: Havellandautobahn GmbH

Im Zuge des Ausbaus der A10 steht auf dem nördlichen Berliner Ring Ende Juni die nächste Sperrung an. Das teilte die Havellandautobahn GmbH am Dienstag mit. Grund der Sperrung ist die Erneuerung der Autobahn-Anschlussstelle bei Oberkrämer.

Die Sperrung erfolgt demzufolge von der (nördlichen) Abfahrt von der A10 zur L170 bzw. der Auffahrt von der L170 zur A10 der Anschlussstelle Oberkrämer (Richtungsfahrbahn Hamburg) über einen Zeitraum von zwei Wochen von Mittwoch, 26. Juni 2019, ab 9 Uhr bis Mittwoch, 10. Juli 2019, 17 Uhr. Die Havellandautobahn GmbH empfiehlt Verkehrsteilnehmern, aus Richtung Vehlefanz und Oberkrämer die L170 via Schwante und Kremmen zu nutzen.

Die Zufahrt ist über die Anschlussstelle Kremmen auf der A24 möglich. Die Auf- und Abfahrtsrampen in Fahrtrichtung Berlin/Frankfurt (Oder) sind von der Sperrung nicht betroffen. Das Gewerbegebiet im Ortsteil Vehlefanz ist erreichbar.

Astrid Braun atmet noch einmal tief durch. „Unsere Straße durch den Ort ist eine Katastrophe“, sagt sie. Es sei eine der schlechtesten in Brandenburg. „Wir haben gerade die Bankette saniert. Das wäre alles wieder zerstört worden. Nur gut, dass da jetzt nichts dran ist.“ Es wäre gut, wenn für die Zeit der Bauarbeiten ein Schild aufgestellt wird, auf dem steht: „Nur für Anlieger frei.“

Von Sebastian Morgner

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