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Kremmen Altstadtstübchen: Wo Eisbein und Kuku Sabzi konkurrieren
Lokales Oberhavel Kremmen Altstadtstübchen: Wo Eisbein und Kuku Sabzi konkurrieren
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01:16 30.12.2018
Sina Sakkravi und Saeideh Manishdavi haben vor über einem Jahr das Altstadtstübchen in Kremmen übernommen. Quelle: Robert Roeske
Kremmen

Gulasch mit Kartoffeln und Gemüse, Eisbein, Schnitzel, Soljanka – das und mehr gibt es für kleines Geld im Altstadtstübchen in Kremmen – aber nicht nur das. Vor gut einem Jahr haben Sina Sakkravi und Saeideh Manishdavi (beide 30) aus dem Iran die Gaststätte von Brigitte Krause und Elfi Schwanke übernommen. „Wir haben eigentlich fast alles so gelassen wie es war“, sagt Saeideh Manishdavi. „Vom Mobiliar bis zur Speisekarte.“ Denn alles habe sich bewährt. Die Öffnungszeiten sind von donnerstags bis sonntags von 10 bis 22 Uhr.

„Wir haben mal probiert, auch montags zu öffnen. Aber das lief nicht so wie erhofft“, sagt der Familienvater von drei Kindern (6, 3, und 2), der nachts noch Lkw fährt, damit die Familie ihr Auskommen hat. Erst vor wenigen Tagen ist sie innerhalb von Kremmen in eine etwas größere Wohnung umgezogen.

Hausmannskost und persische Gerichte wandern über den Ladentisch

Aber trotz allem Bewährtem wagt sich das Paar auch an Neues. „Wir bieten auch Außer-Haus-Gerichte samt persischer Küche an“, sagt Saeideh Manishdavi. Und immer mehr Leute bestellen auch mal ein persisches Gericht wie Kuku Sabzi, ein spezielles Kräuteromelett. „Das sind von beiden Seiten gebratene Eier, die mit neun Kräutern wie Kurkuma, Rosmarin und Schnittlauch von beiden Seiten angerichtet werden“, sagt Saeideh Manishdavi. Dazu passt ein süßer Nachtisch namens Schorle Sard. „Das ist eine Art Torte aus Reis, Safran, Zucker und Rosenwasser, die unter viel Rühren entsteht und oben drauf mit Pistazien verziert wird“, meint der Geschäfts-Inhaber, der auch noch zwei Angestellte hat.

Waltraud Schütt (81) und ihr Sohn Reiner (58) aus Flatow kommen regelmäßig ins Altstadtstübchen. Quelle: Jeannette Hix

Immer von donnerstags bis sonntags ist geöffnet

In dem kleinen Lokal mit 55 Plätzen ist immer viel los. Unter den vielen Stammgästen sind auch Reiner Schütt (58) und Walraud Schütt (81). „Wir kommen jeden Donnerstag nach dem Einkaufen hierher“, sagt die alte Dame aus Flatow, die eine Soljanka (3 Euro) löffelt. Ihr Sohn hat Zander mit Gemüse und Kartoffeln (11 Euro) auf dem Teller. Und wie schmeckt das Essen? „Wie immer sehr gut“, meinen die zwei und freuen sich schon auf den nächsten Donnerstag. Mal sehen, was dann auf der Speisekarte steht.

Von Jeannette Hix

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