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Kremmen In Erinnerung an den Todesmarsch
Lokales Oberhavel Kremmen In Erinnerung an den Todesmarsch
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17:12 19.04.2018
Todesmarsch-Gedenktafel. Quelle: Celina Aniol
Sommerfeld

Vom 24. April bis 1. Mai soll den Opfern der Todesmärsche des Zweiten Weltkrieges in besonderer Weise gedacht werden. Fünf Aktivistinnen um Milena Mestecká aus Lidice begeben sich auf die Spuren der Todesmärsche. Sie beabsichtigen, in sieben Tagen 193 Kilometer zu Fuß zu bewältigen – gegen das Vergessen und im Gedenken an die Opfer, die auf diesen Marsch in den Tod gezwungen wurden.

Die erste Etappe führt am Mittwoch, 25. März, auch über Kremmener Gemarkung, ausgehend von der Gedenkstätte Sachsenhausen in Oranienburg, über Hohenbruch, Sommerfeld, Beetz bis nach Rüthnick. Er ist etwa 27 Kilometer lang. In Hohenbruch wird der Zug gegen 10.30 Uhr erwartet, an der dortigen Kirche gegen 11 Uhr. In Sommerfeld wird dann gegen 13.30 Uhr eine Gedenkveranstaltung stattfinden. Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse, der evangelische Pfarrer Thomas Triebler sowie die Ortsvorsteher Arthur Förster aus Hohenbruch, Jürgen Kurth aus Sommerfeld und Peter Winkler aus Beetz rufen die Bürgerinnen und Bürger Kremmens dazu auf, sich an dem Gedenken zu beteiligen und den Marsch vielleicht auch ein Stück zu begleiten. Nach dem Gedanken führt der Marsch weiter über Beetz bis Rüthnick – dort wollen die Teilnehmer übernachten.

Der Todesmarsch von Sachsenhausen aus begann am 21. April 1945. Etwa 30 000 Häftlinge mussten in Richtung Nordwesten laufen, um an der Ostsee auf Schiffe verladen zu werden.

Von MAZonline

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