Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kremmen Katja Malinowski drehte schon mit Sänger Bosse in Kremmen
Lokales Oberhavel Kremmen Katja Malinowski drehte schon mit Sänger Bosse in Kremmen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:39 27.10.2019
Katja Malinowski gemeinsam mit Bosse (M.). Quelle: privat
Kremmen

Natürlich hat Katja Malinowski mitbekommen, dass der Sänger Bosse die Goldene Schallplatte für „Schönste Zeit“ bekommen hat. Die Kremmenerin hatte 2019 mit dem Sänger zusammengearbeitet und zwei Musikvideos in Oberhavel gedreht: „Hallo Hometown“ und „Ich warte auf dich“ entstanden in Kremmen und Umgebung.

Katja Malinowski ist in Kremmen aufgewachsen. Quelle: privat

Ein perfektes Umfeld, findet nicht nur die 40-Jährige. Sie kennt Oberhavel genau. Aufgewachsen in Kremmen, besuchte sie in ihrem Heimatort die Grundschule und wechselte ab der 7. Klasse auf das Puschkin-Gymnasium nach Hennigsdorf.

„Nach dem Abi hatte ich ein Studium angefangen. Publizistik und Englisch“, erinnert sich die heutige Produzentin. „Das habe ich aber schnell abgebrochen. Nebenbei arbeitete ich schon für Filmproduktionen. Begonnen hatte alles mit einem Praktikum.“ Schnell wurde Katja Malinowski Assistentin, Produzentin und führte Regie. „Die Firma DoRo ging dann Pleite. Ich hing ein wenig in der Luft. Ich wollte unbedingt einen Abschluss haben und fing an, Fotografie zu studieren.“

Parallel dazu produzierte sie weiter Videos. „Werbevideos“, berichtet Katja Malinowski. „Ich zog nach Krefeld. Da bin ich lange zwischen der Arbeit in Berlin und der Familie in Krefeld gependelt.“ Oft habe sie dann bei den Eltern Dorit und Klaus in Kremmen gelebt. „Ich wurde schwanger“, erzählt die ehrgeizige Frau. „Elsa kam vor fast acht Jahren zur Welt. Ich legte eine Pause ein.“

Neugierig, ungeduldig, ehrgeizig: Katja Malinowski Quelle: privat

Danach startet Katja Malinowski in die Selbstständigkeit. „Als Fotografin.“ 2017 dann der Umzug nach Berlin zurück. Das Produzieren von Werbefilmen rückte wieder in den Mittelpunkt. Und das Regieführen. „Das ist meine Herzensangelegenheit“, sagt sie. Beim letzten Musikvideo von Bosse rund um Sommerfeld ist zu spüren: Das ist ihr Ding. Jede Szene ist bis auf das kleinste Detail geplant. Zusammen mit Christopher Häring ist jeder Schritt, jede Bewegung genaustens festgelegt. Doch wer sucht die Szenen aus? „Bosse hat die Grundidee. Ich prüfe dann auf Machbarkeit. Wir drei stehen da immer eng im kreativen Kontakt.“

Neugierig, ungeduldig, ehrgeizig – so würde sich Katja Malinowski selbst beschreiben. Sie ist immer in Action. Am Wochenende liegt aber mal nichts an. „Wir wollen zum Flohmarkt und am Nachmittag Kuchen essen“, so die Kremmenerin, die gern mit Tochter Elsa klettern geht und Fahrrad fährt. Wenn es die Zeit zulässt, kommt Katja Malinowski gern nach Hause. „Die Familie ist wichtig und steht an erster Stelle“, sagt sie.

Die Familie steht an erster Stelle

Ihr Bruder Jochen spielt gern Fußball und wirbelt oft die gegnerischen Abwehrreihen durcheinander. Auch Vater Klaus schwärmt für den Sport mit dem Ball. Mutter Dorit war lange Sportlehrerin an der Grundschule und leitet seit mehr als zwanzig Jahren eine Aerobikkurs in der Stadt. „Ich bin aber nicht so der sportliche Typ.“ Die Familie wird auch aktiv in die Musikvideo-Produktion eingebunden. „Ich hole mir auch schon mal den einen oder anderen Tipp“, sagt Katja Malinowski, die gern in der Natur spazieren geht – und dabei Songs von Bosse hört.

Von Sebastian Morgner

Ein emotionaler Tag in Beetz. An der Chausseestraße öffnete zum letzten Mal die Bäckerei Bollig. Nachdem Bäckermeister Mike Bollig am 5. Oktober gestorben war, hatte sich die Familie einen würdigen Abschied gewünscht.

27.10.2019

Die Kinder der Schwantener Kita „Villa der kleinen Frösche“ waren am Freitag in der Kremmener Papierwerkstatt. Sie übergaben Pakete für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.

25.10.2019

Was passiert, wenn es in den Wäldern in Kremmen brennt? Gibt es genügend Löschwasser? Im Stadtparlament ist über den möglichen Bau von Feuerlöschbrunnen diskutiert worden.

25.10.2019