Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kremmen Haus nach Dachstuhl-Brand unbewohnbar
Lokales Oberhavel Kremmen Haus nach Dachstuhl-Brand unbewohnbar
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:16 28.10.2018
Der Dachstuhl in dem Haus in der Ruppiner Straße ist zerstört. Quelle: privat
Anzeige
Kremmen

Der Alarm erreichte die Wehren am Sonntag um 12.05 Uhr. Da stand der Dachstuhl eines Hauses in der Ruppiner Straße 26 in Kremmen in Flammen. Wehren aus Kremmen, Flatow, Beetz-Sommerfeld, Staffelde-Großziethen und später auch aus Vehlefanz und Leegebruch rückten aus. Rund 80 Feuerwehrmänner waren bis zum frühen Abend vor Ort. „Eine Person musste mit dem Rettungswagen weggebracht werden, sonst wurde niemand verletzt“, erklärte Kremmens Stadtbrandmeister Gerd Lerche. Die Bewohner hatten das Haus verlassen können. Auch auf zwei Wohnungen im obersten Stockwerk hatte das Feuer übergegriffen, sie brannten aus. „Die Wohnungen darunter sind von Löschwasser durchtränkt, das Haus ist unbewohnbar.“ Das Dach ist nach den Löscharbeiten ohne Ziegel. „Das war ein böser Großbrand, sowas hatten wir seit Jahren nicht mehr“, so Lerche.

80 Feuerwehrleute im Einsatz

Zur Brandursache wollte sich der Stadtbrandmeister nicht äußern, erwähnte aber, dass auch im Keller Feuer ausgebrochen war. „Das ist schon seltsam“, so Gerd Lerche. Ob Brandstiftung dahintersteckt, das müssen nun Spezialisten der Kriminalpolizei ermitteln. „Der Brandort wurde beschlagnahmt, am Montag kommt ein Brandursachenermittler“, so Dienstgruppenleiter Martin Tölg von der Polizei. An Gerüchten, vor Ort sei jemand mit einer Bombenattrappe gesehen worden, sei indes nichts dran.

Von MAZonline