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Kremmen „Rauschebart“ berauscht Knirpse in Kremmen
Lokales Oberhavel Kremmen „Rauschebart“ berauscht Knirpse in Kremmen
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17:56 22.12.2019
Weihnachtsmann Franky verschenkt Süßigkeiten. Quelle: Jeannette Hix
Kremmen

Statt auf dem Schlitten kam Weihnachtsmann alias Franky aus Kremmen auf dem Motorrad angerauscht. Im Gepäck hatte er kleine Tütchen mit Süßigkeiten und Orangen. Der Verein „Scheunenviertel Kremmen“ hat Weihnachtsmann Franky engagiert.

Und kaum hatte der seinen Sack geöffnet, schlenderte ein zweiter Weihnachtsmann heran. Im Kostüm steckte Josef Reinosch (59) aus Kremmen, der Dank einer Spende vom Partyservice Hohensee Süßigkeiten an die Kids verschenkte.

Huch – jetzt sind es ja schon zwei Weihnachtsmänner. Für die Knirpse kein Problem – gebt es eben die doppelte Portion Süßigkeiten. Quelle: Jeannette Hix

Die Kunsthandwerker, die ihren Stand aufgebaut hatten, haben zwar nichts zu verschenken. Aber ihre Arbeiten sind mit Fleiß gefertigt. So hat Werner Uscherus (62) aus Kremmen Bäume aus Aluminium gebaut, deren Krone im Gegenlicht leuchtet. Gemeinsam mit Lebensgefährtin Silke Schreiner (56) und Sohn Leon (14) hatten sie sich schon vor Wochen auf die Strümpfe gemacht, um auch glücksbringende Mistelzweige zu sammeln und auf dem Markt anzubieten.

Gudrun Wilke aus Kremmen hat Mistelzweige gesammelt. Die Aluminium-Bäumchen hat ihr Lebensgefährte Werner Uscherus gebaut. Quelle: Jeannette Hix

Nebenan „den Glücksbringern“ Fred Drawanz (56) seinen Kunsthandwerk-Stand aufgebaut. Hier gibt es verschiedene Holzfiguren. In einigen kann man sogar kleine Laternen mit einhängen.

Diese Holz-Schmuckstücke hat Fred Drawanz gebaut. Quelle: Jeannette Hix

„Wir mögen den Weihnachtsmarkt, weil er so heimelig ist“, sagen Thomas Höhn (54) und Gudrun Wilke (52). Jedes Jahr machen die Kremmener hierher einen Abstecher.

Jedes Jahr dabei – Thomas Höhn und Gudrun Wilke aus Kremmen. Quelle: Jeannette Hix

Und weil es auch auf dem heimeligsten Weihnachtsmarkt im Freien ziemlich bibberkalt ist, hat sich Karin Schindler (27) aus Kremmen aufgemacht, um 20 Liter ungarische Kesselgulaschsuppe auszuschenken.

„Es ist noch Suppe da – die Feuerwehrleute Marianne, Wolfgang und Karin, (v.l.) schenken sie aus. Quelle: Jeannette Hix

Gekocht hat sie aber ihr Mann Enrico.

... oder soll es doch ein Teller mit Grünkohl und Knacker sein? Christopher Friedrich steht am warmen Riesen-Topf. Quelle: Jeannette Hix

Wer keinen Bock auf Suppe hatte, konnte sich auch mit Grünkohl samt Knacker stärken – 40 Kilo Kohl und 100 Knacker haben die Betreiber der „Scheune 29“ heiß gemacht. Und für heimeliges Kerzenlicht war auch gesorgt. Simone Nachbur von Vintage Candle hat es mitgebracht.

Von Jeannette Hix

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