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Kremmen Diese Erntekönigin liebt Fußball
Lokales Oberhavel Kremmen Diese Erntekönigin liebt Fußball
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19:27 14.08.2019
Kremmens Erntekönigin Madline Fojut hat sich ihr Kleid selbst ausgesucht. Quelle: FOTOS: ENRICO KUGLER
Kremmen

Es war der erste Auftritt als Erntekönigin: Die Kremmenerin Madline Fojut (29) hatte beim Drescherfest in Staffelde Premiere und zog mit den Organisatoren die Erntekrone hoch. Die 29-Jährige, die in Hennigsdorf geboren ist und lange in Groß-Ziethen lebte, wird in dieser Saison die Stadt vertreten.

Das mit der Erntekrone beim Drescherfest in Staffelde hat schon mal ganz gut geklappt. Wie war es?

Madline Fojut: Die Menschen waren alle sehr herzlich und so positiv. Das tut richtig gut. Ich hätte gedacht, dass ich nervöser sein würde. Da alle so lieb zu mir waren, habe ich mich schnell an meine Rolle gewöhnt. Erntekönigin zu sein, ist schon eine wichtige Aufgabe. Schickes Kleid, oder?

Eigentlich ist es ja mein Job, Fragen zu stellen. Ein Spaß: Ja, ein schickes Kleid. Wird Ihnen das Outfit gestellt?

Fojut: Das Kleid kann ich mir allein aussuchen. Ich bekomme gesagt, wie viel ich ausgeben darf. Und dann bin ich losgezogen.

Was kostet so ein Kleid einer Erntekönigin?

Fojut: Darf ich den Preis eigentlich sagen? Los geht es bei 300 Euro. Die Turm-Erlebniscity in Oranienburg hat es bezahlt.

Was war Ihnen bei der Wahl wichtig?

Fojut: Die Farbe auf jeden Fall. Eigentlich wollte ich ein blaues Kleid haben. Aber die Verkäuferin meinte, dass mir diese Farbe nicht steht. Das lasse ich so mal unkommentiert stehen. So ist es nun ein silbernes Kleid geworden. Wichtig war mir, dass ich mich wohlfühle und es bequem ist. Sie können sich sicherlich vorstellen, wie es ist, wenn man einen ganzen Tag lang in den selben Sachen und Schuhen nett lächeln muss.

Apropos Schuhe. Wie viele Paar haben Sie, die zum Kleid passen?

Fojut: Zwei. Ein hohes. Und ein flaches, wenn die Schmerzen so heftig werden und ich es nicht mehr aushalten kann.

Wie lange dauert es, bis aus Madline Fojut die Kremmener Erntekönigin wird?

Fojut: Ich brauche nicht so viel Zeit vor dem Spiegel, um mich fertigzumachen. Eine Stunde dauert es. Kleid, Krone, Schleppe und Schmicken – ich bin da von der schnellen Sorte.

Erntekönigin von Kremmen – warum macht man das? Wie wird man das?

Fojut: Ich finde die Aufgabe sehr interessant. Ich wollte wissen, ob man tatsächlich nur ein bisschen auf der Kutsche sitzt und den Menschen zuwinkt. Ich hatte mich vor zwei Jahren in der Tat beworben. Da meine Tochter Mila damals noch sehr klein war, wurde es noch nicht. Doch nun ist sie fast drei Jahre alt. Deshalb wurde ich ausgesucht. Als die Nachricht kam, war ich schon stolz.

Gerade in der Herbstzeit werden Sie fast jedes Wochenende unterwegs sein. Da spielt die Familie mit?

Fojut: Gott sei dank ja. Mein Freund Nils unterstützt mich, wo es nur geht. Freunde und meine Tante haben mir angeboten, die Kleine zu nehmen, wenn es eng wird. Ich hoffe, dass es alles zusammenpasst. Auch mit meiner Arbeit.

Vor kurzem wurden Sie auf dem Fußballplatz des FC Kremmen gesichtet. Sind Sie Trainer?

Fojut: Ich bin oft beim FCK unterwegs. Mein Freund trainiert dort eine Männer-Mannschaft und wir haben im Verein viele Freunde. Ich habe ja auch selber lange gespielt. Fußball ist mein Hobby. Ich habe in dieser Saison gesagt, dass ich die zweite Mini-Mannschaft übernehme.

Wie sieht der Terminkalender in den nächsten Wochen aus?

Fojut: Am letzten August-Wochenende findet in Kremmen das Erntefest statt. Drei Tage, von morgens bis abends – das wird sicherlich eine Herausforderung. Eine Woche später bin ich in Flatow. Dann beim Zwiebelfest in Schwante und Drachenfest in Ludwigsaue. Ich freue mich auf die Menschen.

Von Sebastian Morgner

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