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Kremmen Nach Uneinigkeit: Kein Festival in Kremmen
Lokales Oberhavel Kremmen Nach Uneinigkeit: Kein Festival in Kremmen
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19:33 28.07.2019
Nach dem Festival "Resist to Exist" in Kremmen im Jahr 2017. Quelle: Robert Tiesler
Kremmen

Das Festival „Resist to Exist“ wird nicht in Kremmen, sondern in Berlin stattfinden. Die Veranstalter haben sich dazu entschlossen, doch in die Hauptstadt zu gehen, nachdem aufgrund von Verzögerungen durch die Behörden eine Anmeldung des Festivals unwahrscheinlich erscheint. Zudem liegen den Veranstaltern Informationen vor, nach denen die zuständigen Sicherheitsbehörden einen großen Polizeieinsatz planen, so teilten sie mit.

„Es wurden bereits Einsatzkräfte der Polizei aus Berlin angefordert“

Jule Winter, Mitorganisatorin, sagte dazu: „Nachdem die CDU-Stadtverordneten sich in der letzten Sitzung klar gegen uns positioniert haben, ist es eindeutig: Sie wollen uns in Kremmen nicht haben, obwohl die Mehrheit der Bürger und ihre politische Vertretung hinter uns stehen.“ Sie seien zutiefst enttäuscht von den handelnden Akteuren, welche jungen Menschen, die ehrenamtlich und selbstorganisiert ein Festival auf die Beine stellen, lediglich aufgrund ihrer politischen Ansichten und ihrer äußeren Erscheinung ausschließen und ihr Engagement zunichte machen wollen, so Winter weiter.

Jule Winter sagte zu den mutmaßlichen Plänen der Polizei: „Es wurden bereits Einsatzkräfte aus Berlin angefordert. Wir gehen davon aus, dass die Polizei einen massiven Einsatz unter Anwendung von Gewalt gegen uns und unsere Gäste vorbereitet.“

Schlafplätze noch ungewiss

Unterdessen laufen die Vorbereitungen für die Verlegung ins Orwo-Haus in Berlin. Dort sei die nötige Infrastruktur vorhanden, so die Veranstalter. Die Anmeldung einer Oper-Air-Bühne für Konzerte im Freien wird aktuell geprüft. Inwieweit die Veranstalter auch Flächen für die Übernachtung der Gäste bereitstellen können, sei noch ungewiss.

Peter Meir, ein weiteres Mitglied im Organisationsteam sagte dazu: „Wir werden trotzdem alle Hebel in Bewegung setzen, unseren Gästen auch Schlafmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.“ Er äußerte die Hoffnung, „dass alle Gruppen und Organisationen, die in Kremmen einen Stand haben sollten, mit uns umziehen werden. Wir kommen gerne wieder, wenn uns keine bürokratischen Hürden mehr in den Weg gestellt werden. “

Von MAZonline

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